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US-Regierungsstillstand bedroht Luftfahrt: Airlines fordern Kongress zum Handeln

29 Tage Shutdown lähmen den US-Flugbetrieb – 50.000 TSA-Beamte arbeiten ohne Gehalt.

US-Regierungsstillstand bedroht Luftfahrt: Airlines fordern Kongress zum Handeln

Die Chefs der größten amerikanischen Airlines haben in einem gemeinsamen offenen Brief den US-Kongress zur sofortigen Lösung des Regierungsstillstands aufgefordert. Unterzeichnet haben die CEOs von American Airlines, United Airlines, Delta, Southwest, JetBlue und Alaska Air sowie der Frachtriesen FedEx, UPS und Atlas Air. Der Shutdown dauert bereits 29 Tage an – mit spürbaren Folgen für den gesamten Flugbetrieb.

Seit dem 13. Februar, als ein Streit über Einwanderungsreformen zum Stillstand führte, arbeiten rund 50.000 Mitarbeiter der Transportation Security Administration (TSA) ohne Bezahlung. Mehr als 300 TSA-Beamte haben seit Beginn des Shutdowns bereits gekündigt. Die Folge: steigende Fehlzeiten und wachsende Sicherheitsengpässe an den Flughäfen.

Reisende spüren die Konsequenzen bereits deutlich. An wichtigen Drehkreuzen wie Houston Hobby, New Orleans und Newark überschreiten die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen teilweise zwei Stunden. Einzelne Kontrollpunkte mussten vollständig geschlossen werden.

Rekord-Reisesaison in Gefahr

Der Zeitpunkt ist besonders kritisch: In den kommenden zwei Monaten werden rund 171 Millionen Passagiere erwartet – ein Anstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Airline-Chefs warnen, dass die aktuelle Lage die bevorstehende Frühjahrs-Reisesaison massiv gefährdet.

„Einmal mehr ist der Flugverkehr der politische Spielball eines weiteren Regierungsstillstands

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