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USA behält Kontrolle über U.S. Steel bei Deal

Nippon Steel investiert 14 Milliarden Dollar und plant neues Stahlwerk in den USA

 USA behält Kontrolle über U.S. Steel bei Deal

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die Vereinigten Staaten im Rahmen eines Deals mit dem japanischen Unternehmen Nippon Steel die Kontrolle über den US-Stahlkonzern U.S. Steel behalten werden. Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen war am Freitag bekannt gegeben worden. Nippon Steel plant dabei Investitionen in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar in die Aktivitäten von U.S. Steel. Ein Teil dieser Summe – bis zu 4 Milliarden US-Dollar – soll in den Bau eines neuen Stahlwerks fließen.

Trump betonte am Sonntag gegenüber Journalisten, dass die Kontrolle durch die USA eine Voraussetzung für seine Zustimmung zu dem Geschäft gewesen sei. „Es wird von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden, sonst hätte ich dem Deal nicht zugestimmt“, sagte er. Bei seinem Aufbruch nach einem Wochenende in seinem Golfclub in New Jersey äußerte sich Trump auf Nachfrage zu weiteren Details des Abkommens. Er fügte hinzu, dass es sich um eine Investition und eine teilweise Eigentümerschaft handele, die Kontrolle aber bei den USA liege. Nach seinen Angaben hatten ihn maßgebliche Mitglieder des Kongresses gedrängt, den Deal zu ermöglichen.

Die Fusion von U.S. Steel mit Nippon Steel würde laut Angaben der World Steel Association den drittgrößten Stahlproduzenten der Welt nach Produktionsvolumen schaffen – nach dem chinesischen Konzern Baowu Steel Group und dem in Luxemburg ansässigen ArcelorMittal. Obwohl keine genauen Vertragsdetails veröffentlicht wurden, äußerten sich Investoren zuversichtlich, dass die Bedingungen ähnlich wie bei einer vergleichbaren Vereinbarung im Jahr 2023 ausfallen würden. Analysten gehen davon aus, dass U.S. Steel in Zukunft nicht mehr börsennotiert sein wird und die Aktionäre eine Barabfindung für ihre Anteile erhalten sollen.

Die Übernahme war in den vergangenen Wochen zu einem bedeutenden Thema an der Wall Street geworden und hatte auch politisch für Aufmerksamkeit gesorgt. In Pennsylvania, wo U.S. Steel seinen Hauptsitz hat, war die Sorge laut geworden, dass ein ausländischer Eigentümer Arbeitsplätze kosten könnte. Diese Ängste hatten der geplanten Transaktion zusätzliche Brisanz verliehen.

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