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USA erlauben Verkauf von Labor-Fleisch

US-Landwirtschaftsministerium hat zwei Unternehmen die Genehmigung für den Verkauf erteilt

USA erlauben Verkauf von Labor-Fleisch

Das US-Landwirtschaftsministerium hat den kalifornischen Unternehmen Upside Foods und Good Meat die Genehmigung für den Verkauf von im Labor gezüchtetem Fleisch erteilt. Damit sind die USA nach Singapur das zweite Land weltweit, das den Verkauf von Labor-Fleisch erlaubt. Diese Entwicklung markiert einen Meilenstein in der Geschichte der beiden Unternehmen.

Upside-Chef Uma Valeti bezeichnete die Zulassung als wahr gewordenen Traum und betonte, dass dies eine neue Ära einleite. Auch Good-Meat-Chef Josh Tetrick sieht die Genehmigung als Meilenstein an und freut sich darüber, dass das Labor-Fleisch nun in der größten Volkswirtschaft der Welt verkauft werden kann.

Zunächst wird das Labor-Hähnchenfleisch jedoch nur in Restaurants erhältlich sein. Die beiden Unternehmen haben bereits Aufträge von renommierten Köchen in San Francisco und Washington erhalten. Nachdem das Produkt in der gehobenen Gastronomie getestet wurde, planen Upside Foods und Good Meat, ihre Produktionskapazitäten auszuweiten und das Laborfleisch auch im Supermarkt für Verbraucher anzubieten.

Laborfleisch aus Zellkulturen hat den Vorteil, dass es tierische Proteine enthält, ohne dass Tiere in Massentierhaltung gehalten und geschlachtet werden müssen. Das Fleisch wird aus einer Probe von Tierzellen gewonnen, die in Stahltanks gefüttert und zum Wachsen gebracht werden. Diese Art der Fleischerzeugung wird auch als "Clean-Meat" bezeichnet, da sie ohne die Umweltbelastungen der Massentierhaltung auskommt.

Studien haben gezeigt, dass der CO2-Fußabdruck von Rindfleisch um bis zu 92 Prozent reduziert werden kann, wenn bei der Kultivierung "grüner" Strom aus erneuerbaren Energien verwendet wird. Der Einsatz von Labor-Fleisch aus Zellkulturen bietet somit eine umweltfreundlichere Alternative zur herkömmlichen Fleischproduktion.

USAForschung

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