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USA planen Gipfel zur Förderung von Alaska-LNG

Washington wirbt um Asiens Unterstützung für milliardenschweres Energieprojekt und neue Investitionen

 USA planen Gipfel zur Förderung von Alaska-LNG

Die Energie-Sicherheitsbehörde der US-Regierung plant für Anfang Juni ein Gipfeltreffen in Alaska. Ziel der Veranstaltung ist es, die Unterstützung Japans und Südkoreas für das Alaska-LNG-Projekt zu gewinnen. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben zur Lieferung von verflüssigtem Erdgas aus den Nordhängen Alaskas über eine 1.300 Kilometer lange Pipeline für den Inlandsverbrauch sowie den Export nach Asien. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump strebt an, das Projekt weiter voranzutreiben und dabei auf die Kooperation internationaler Partner zu setzen.

Trotz jahrelanger Diskussionen über das 44 Milliarden Dollar schwere LNG-Projekt waren die Fortschritte bislang begrenzt. Gründe dafür sind unter anderem die hohen Kosten und der erhebliche Arbeitsaufwand, der mit der Umsetzung verbunden ist. Präsident Trump hat den japanischen Premierminister Shigeru Ishiba gebeten, das Vorhaben zu unterstützen. Der US-Präsident verfolgt mit seiner Energiepolitik das Ziel, die Abnahme amerikanischer Energieressourcen durch internationale Partner zu steigern, während er gleichzeitig mit Handelszöllen droht.

Bereits im Vormonat hatte die staatliche taiwanesische Energiegesellschaft CPC Corp eine unverbindliche Vereinbarung mit der staatlichen Alaska Gasline Development Corp unterzeichnet. Diese sieht sowohl LNG-Lieferungen als auch Investitionen in das Projekt vor. Taiwans Präsident Lai Ching-te erklärte, dass diese Vereinbarung zur Sicherung der Energieversorgung der Insel beitragen solle.

Das geplante Gipfeltreffen wird vom National Energy Dominance Council organisiert, einer Einrichtung, die eine Maximierung der Öl- und Gasproduktion in den Vereinigten Staaten anstrebt. Der genaue Termin des Treffens liegt um den 2. Juni. Parallel zu diesen Planungen sind Besuche von Regierungsvertretern aus Thailand und Südkorea in Alaska vorgesehen. Diese sollen innerhalb der nächsten zwei Wochen stattfinden, um Gespräche über das LNG-Projekt zu führen.

Für Thailand wäre es der erste offizielle Besuch in Alaska im Rahmen dieses Projekts seit Beginn der zweiten Amtszeit Trumps. Südkoreas Industrieminister Ahn Duk-geun äußerte sich am Donnerstag in Washington zurückhaltend. Er erklärte, dass es noch keine Entscheidung zur Unterstützung gebe und zunächst eine sorgfältige Prüfung der Rahmenbedingungen vor Ort notwendig sei. Eine Inspektionsdelegation sei bereits in Vorbereitung, deren Ergebnisse die weitere Diskussion beeinflussen sollen.

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