ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

USA starten Offensive gegen Chinas Dominanz bei Seltenen Erden

Washington lädt 50 Länder zum ersten Ministertreffen über kritische Mineralien ein.

USA starten Offensive gegen Chinas Dominanz bei Seltenen Erden

US-Außenminister Marco Rubio empfängt heute hochrangige Vertreter aus mehr als 50 Ländern zu einer wegweisenden Konferenz über kritische Mineralien. Das erstmalige Ministertreffen im Außenministerium in Washington markiert einen entscheidenden Schritt im Wettlauf um die Sicherung strategisch wichtiger Rohstoffe.

Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem China seine überwältigende Marktmacht demonstriert hat. Nach Schätzungen der Mineralienberatung Project Blue kontrolliert Peking derzeit 66 Prozent des weltweit abgebauten Angebots und beeindruckende 88 Prozent der raffinierten Seltenen Erden. Diese Gruppe von 17 metallischen Elementen ist unverzichtbar für Schlüsselindustrien wie Automobil, Elektronik, Verteidigung und erneuerbare Energien.

Im vergangenen Jahr verschärfte China die Handelsspannungen mit den USA durch Exportbeschränkungen für bestimmte Seltene Erden. Diese strategische Waffe demonstrierte die Verwundbarkeit westlicher Lieferketten und löste in Washington Alarmglocken aus.

Milliarden-Programm für Versorgungssicherheit

Die Trump-Administration reagiert mit massiven Investitionen. Diese Woche kündigten die USA die Einrichtung eines 12 Milliarden Dollar schweren Lagers für kritische Mineralien an, bekannt als Project Vault. Zusätzlich unterstützt Washington inländische Produzenten wie MP Materials aus Nevada durch direkte Beteiligungen.

Die Strategie zeigt erste Erfolge. "Materialengpässe haben die Führungsetagen und Regierungen auf die Fragilität unserer Fertigungslieferketten aufmerksam gemacht", erklärt Caroline Messecar von der Preisagentur Fastmarkets. Westliche Unternehmen arbeiten intensiv daran, Alternativen zu chinesischen Lieferanten aufzubauen.

Australien als Hoffnungsträger

Besonders Australien positioniert sich als wichtiger Partner. Northern Minerals und Arafura Rare Earths planen, in den kommenden Jahren eigene Seltenerdprojekte in Betrieb zu nehmen. Auch der in London notierte Bergbaukonzern Rainbow Rare Earths entwickelt neue Abbaustätten.

Die Diversifizierung der Lieferketten gilt als zentral für die wirtschaftliche Sicherheit des Westens. Seltene Erden sind essenziell für Zukunftstechnologien wie Elektroautos, Windkraftanlagen und Militärelektronik. Eine einseitige Abhängigkeit von China wird zunehmend als strategisches Risiko bewertet.

Das heutige Treffen soll den Grundstein für eine internationale Allianz legen, die Chinas Monopolstellung langfristig brechen kann. Experten erwarten konkrete Vereinbarungen über Investitionen, Technologietransfer und gemeinsame Entwicklungsprojekte.

Seltene ErdenChinaUSAKritische MineralienLieferketten

Disclaimer