Vale steigert Eisenerzproduktion im zweiten Quartal
Rekordförderung in Brasilien, Rückgang beim Verkauf und Preis pro Tonne

Der brasilianische Bergbaukonzern Vale hat im zweiten Quartal dieses Jahres 83,6 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert und damit seine Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent gesteigert. Hauptverantwortlich für das Plus ist nach Unternehmensangaben ein neuer Produktionsrekord im S11D-Projekt im Norden Brasiliens, der wichtigsten Eisenerzmine des Konzerns. Auch die Mine Brucutu im Südosten des Landes habe einen starken Beitrag geleistet.
Das Unternehmen erklärte, dass die Kombination aus neu hochgefahrenen Anlagen und einer verbesserten betrieblichen Zuverlässigkeit die Umsetzung des Produktionsplans für das Jahr 2025 stärke. Insgesamt rechnet Vale für das laufende Jahr mit einer Eisenerzproduktion zwischen 325 und 335 Millionen Tonnen.
Die Eisenerzverkäufe beliefen sich im zweiten Quartal auf 77,3 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 3,1 Prozent entspricht. Der durchschnittlich erzielte Preis pro Tonne Eisenerzfeinerz lag bei 85,10 US-Dollar und damit 13,3 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Als Grund für den Rückgang der Verkaufszahlen nannte das Unternehmen eine strategische Portfolioanpassung zugunsten mittelgradiger Produkte sowie Maßnahmen zur Lagerauffüllung.
Im Bereich der Basismetalle konnte Vale ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnen. Die Kupferproduktion stieg im Quartal um fast 18 Prozent auf rund 92.600 Tonnen. Gründe hierfür seien höhere Erzgehalte in der brasilianischen Sossego-Anlage, die nominale Produktionskapazität des Salobo-Komplexes sowie das Anfahren des Voisey’s-Bay-Projekts in Kanada. Der Kupferabsatz lag mit rund 89.000 Tonnen um 17 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Auch bei Nickel meldete der Konzern einen deutlichen Anstieg: Die Produktion kletterte um rund 44 Prozent auf etwa 40.300 Tonnen. Dies sei auf eine bessere Leistung der kanadischen Standorte, die Aktivitäten im brasilianischen Onca-Puma-Projekt sowie auf reduzierte geplante Wartungsarbeiten zurückzuführen. Der Absatz stieg um knapp 21 Prozent auf rund 41.400 Tonnen.
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Zur AktienanalyseVale plant, seine vollständigen Quartalszahlen am 31. Juli vorzulegen. Analysten sehen das Unternehmen derweil auf einem guten Weg, seine Jahresprognose zu erfüllen.


