ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Ver.di-Warnstreiks lähmen Verkehr – Lufthansa-Konflikt eskaliert

Massive Arbeitsniederlegungen treffen Deutschlands Verkehrsinfrastruktur gleichzeitig von zwei Seiten.

Ver.di-Warnstreiks lähmen Verkehr – Lufthansa-Konflikt eskaliert

Der deutsche Verkehrssektor steht unter massivem Druck. Seit dem 19. März 2026 legt die Gewerkschaft ver.di mit koordinierten Warnstreiks große Teile des öffentlichen Nahverkehrs und der Luftfahrtinfrastruktur lahm – während beim Lufthansa-Konzern ein unbefristeter Arbeitskampf droht.

Am härtesten trifft es zunächst den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Rund 2.000 Beschäftigte – darunter Feuerwehrleute, Verkehrskontrolleure und Terminalmanager – beteiligen sich am Streik. Das Ergebnis: 445 Flugbewegungen wurden gestrichen, etwa 57.000 Passagiere sind betroffen. Alle Passagierflüge am BER blieben bis Mitternacht am Boden.

Auch der städtische Nahverkehr kollabiert an mehreren Standorten. In München fuhr die MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft) ab 9:00 Uhr auf ein Notprogramm zurück und stellte U-Bahn- und Trambetrieb weitgehend ein. Das stellt besonders das Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern und Atalanta Bergamo vor logistische Herausforderungen – der Verein organisierte Pendelbusse zwischen Donnersbergerbrücke und Kieferngarten. In Köln kam der Stadtbahnbetrieb vollständig zum Erliegen, defekte Fahrzeuge konnten wegen des Streiks nicht repariert oder abgeschleppt werden.

Streikwelle soll sich ausweiten

Ab Donnerstag drohen ganztägige Ausfälle im Bus- und Schienenverkehr in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Es handelt sich bereits um den dritten großen koordinierten Streik im laufenden Tarifstreit für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). In Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hessen wurden zwar bereits Einigungen erzielt, in anderen Bundesländern stocken die Verhandlungen jedoch weiterhin.

Parallel dazu spitzt sich der Tarifkonflikt beim Lufthansa-Konzern zu. Die Kabinengewerkschaft UFO hat eine Urabstimmung für die Kernmarke Lufthansa und ihre Regionaltochter CityLine eingeleitet. Das Ergebnis soll am 27. März 2026 vorliegen. UFO-Chef Joachim Vázquez Bürger erwartet ein „eindeutiges

FinanzenMarktbericht

Disclaimer