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Verizon streicht über 13.000 Stellen

Filialen werden zu Franchise-Betrieben umgewandelt und Kostenstruktur angepasst

Verizon streicht über 13.000 Stellen

Verizon hat einen umfassenden Stellenabbau angekündigt, der mehr als 13.000 Arbeitsplätze betrifft und den größten Personalabbau in der Geschichte des Unternehmens darstellt. Das US-Telekommunikationsunternehmen erklärte, dass dieser Schritt Teil eines umfassenden Programms zur Kostensenkung und strategischen Neuaufstellung sei. In einer internen Mitteilung betonte Konzernchef Dan Schulman, dass die derzeitige Kostenstruktur Investitionen in das Kundenangebot erschwere. Zugleich hob er hervor, dass die Kürzungen nicht durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz ausgelöst seien.

Im Zuge der Maßnahmen sollen 179 Filialen in Franchise-Betriebe umgewandelt werden. Dieser Schritt ist Teil einer breiter angelegten Restrukturierung, mit der das Unternehmen effizienter arbeiten und flexibler auf Marktveränderungen reagieren möchte. Die Ankündigung führte zu einem leichten Rückgang der Verizon-Aktie um ein Prozent. Der Konzern steht unter starkem Wettbewerbsdruck, da Anbieter wie AT&T und T-Mobile günstigere Tarife anbieten und Kabelnetzbetreiber zunehmend in den Mobilfunkmarkt vordringen.

Im dritten Quartal gewann Verizon 44.000 neue Vertragskunden und lag damit hinter AT&T zurück, während T-Mobile mit über einer Million neuer Abonnenten den Markt anführte. Ende 2024 beschäftigte Verizon in den USA rund 100.000 Mitarbeiter. Bereits in den vorangegangenen drei Jahren hatte das Unternehmen fast 20.000 Stellen abgebaut. Die nun angekündigten Einschnitte markieren daher eine deutliche Ausweitung der bisherigen Sparmaßnahmen und verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen im hart umkämpften US-Mobilfunkmarkt.

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