ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Victory Metals erhält Zustimmung für Seltenerdmine in Westaustralien

Der ASX-Explorer sichert sich die Unterstützung der traditionellen Landeigentümer für das North-Stanmore-Projekt und ebnet den Weg zur Bergbaulizenz.

Victory Metals erhält Zustimmung für Seltenerdmine in Westaustralien

Victory Metals, ein an der australischen Börse ASX notierter Explorer für schwere Seltenerden, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen unterzeichnete eine Vereinbarung mit der Wajarri Yamaji Aboriginal Corporation, die die Erteilung einer Bergbaulizenz für das North-Stanmore-Projekt in Westaustralien erleichtern soll. Dieser Schritt gilt als entscheidend im sogenannten Native-Title-Verfahren – dem rechtlichen Prozess zur Anerkennung der Landrechte indigener Völker in Australien.

Das Volk der Wajarri Yamaji ist die traditionelle Eigentümerin und Inhaberin der Landrechte eines großen und bedeutenden Gebiets im Mid West von Westaustralien. Das Gebiet umfasst die Regionen Murchison und Gascoyne – und damit auch das Land, auf dem das North-Stanmore-Projekt liegt. Ohne die Zustimmung der traditionellen Landeigentümer ist die Vergabe von Bergbaulizenzen in Australien rechtlich nicht möglich.

Gemeinsame Verpflichtung als Grundlage

Die unterzeichnete Vereinbarung schafft laut Victory Metals eine klare Zustimmung sowie eine gemeinsame Verpflichtung zur Fortführung der Aktivitäten auf dem gesamten North-Stanmore-Konzessionsgebiet. Das Unternehmen betonte, dass der Abschluss dieser Vereinbarung die anhaltend konstruktive Beziehung zwischen Victory und dem Volk der Wajarri Yamaji widerspiegelt. Zugleich unterstreiche sie die Verpflichtung des Unternehmens, respektvoll und verantwortungsbewusst mit den traditionellen Eigentümern zusammenzuarbeiten, während die Entwicklung von North Stanmore planmäßig voranschreitet.

Für deutsche Anleger ist der Kontext wichtig: In Australien schreibt das Native-Title-Recht vor, dass Bergbauunternehmen vor der Erteilung von Lizenzen ein formelles Verfahren mit den betroffenen indigenen Gemeinschaften durchlaufen müssen. Eine solche Vereinbarung ist daher nicht nur ein Zeichen guten Willens, sondern eine rechtliche Voraussetzung für den Projektfortschritt.

Ressourcenschätzung von 320 Millionen Tonnen

Parallel zur Vereinbarung treibt Victory Metals eine Vormachbarkeitsstudie für das Projekt voran. Die jüngste Mineralressourcenschätzung für North Stanmore beläuft sich auf insgesamt 320 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 38 Prozent an Seltenerdoxiden (TREO). Besonders hervorzuheben ist, dass das Projekt neben klassischen Seltenerden auch die schweren Seltenerdelemente Scandium, Hafnium und Gallium enthält.

Diese Elemente gelten weltweit als strategisch bedeutsam. Schwere Seltenerden werden unter anderem in der Halbleiterindustrie, in Hochleistungsmagneten sowie in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt. Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen und der Bemühungen westlicher Länder, ihre Lieferketten für kritische Rohstoffe zu diversifizieren, rücken Projekte wie North Stanmore zunehmend in den Fokus von Investoren und Regierungen.

Mit der nun gesicherten Zustimmung der Wajarri Yamaji Aboriginal Corporation hat Victory Metals eine wesentliche Hürde auf dem Weg zur Bergbaulizenz genommen. Der nächste Schritt – der formelle Abschluss des Native-Title-Verfahrens und die Lizenzerteilung – dürfte die Entwicklung des Projekts weiter beschleunigen.

Victory MetalsSeltenerdenNorth StanmoreWestaustralienBergbaulizenzNative TitleWajarri YamajiTREO

Disclaimer