Viking Mines schließt Konzeptstudie für Nevada-Wolframprojekt ab
Mineral Technologies bewertet modularen Verarbeitungsweg für Scheelit-Mineralisierung des Linka-Projekts in Nevada.

Das an der australischen Börse ASX notierte Unternehmen Viking Mines hat eine wichtige Etappe für sein Wolframprojekt Linka im US-Bundesstaat Nevada erreicht. Der unabhängige Mineralverarbeitungsspezialist Mineral Technologies hat eine Konzeptstudie abgeschlossen, die einen konventionellen modularen Verarbeitungsweg für die Scheelit-Mineralisierung des Projekts definiert. Die Studie bewertet indikative Kapital- und Betriebskosten sowie Bauzeiten für eine modulare Verarbeitungsanlage.
Grundlage der Konzeptstudie sind metallurgische Testreihen, die Viking im ersten Halbjahr dieses Jahres abgeschlossen hat. Diese Testarbeiten lieferten ein Konzentrat von 56,9 % Wolframtrioxid (WO3) bei einer beachtlichen Ausbeute von 76,0 %. Für die Konzeptstudie selbst wurden jedoch konservativere Parameter angesetzt: eine Ausbeute von 60 % Scheelit in einem Konzentrat von 50 % WO3.
Modulare Anlage soll Kosten und Bauzeit minimieren
Die geplante Verarbeitungsanlage wurde für die externe Fertigung modularer Einheiten konzipiert. Ziel ist es, die Dauer der Bauarbeiten vor Ort so gering wie möglich zu halten. Mineral Technologies schätzt den indikativen Zeitraum für Beschaffung, Fertigung und Montage auf insgesamt etwa 15 Monate – davon entfallen rund 12 Monate auf Beschaffung und Fertigung sowie drei Monate auf die Montage vor Ort. Dieser Zeitraum stellt ausdrücklich keinen Gesamtzeitplan für die Projektentwicklung dar.
Die im Konzeptentwurf festgelegte Kapazität der Anlage beträgt 300.000 Tonnen pro Jahr. Dieser Wert wurde lediglich auf Basis des Anlagendesigns bewertet und gilt nicht als Produktionsziel. Die Studie schafft damit eine technische Verarbeitungsgrundlage, die den Übergang zu einer vollständigen Scoping-Studie nach der Definition einer Mineralressource unterstützen kann.
CEO sieht Potenzial für herausragende Aktionärsrenditen
Viking-Mines-CEO und Managing Director Julian Woodcock kommentierte die Ergebnisse positiv: „Diese Studie liefert uns eine unabhängige, glaubwürdige technische Einschätzung, dass die Linka-Mineralisierung durch ein konventionelles, gut verstandenes Fließschema verarbeitet werden kann – und, was wichtig ist, durch eine modulare Anlage, die darauf ausgelegt ist, die Arbeiten vor Ort und das Startkapital effizient zu halten."
Woodcock betonte zudem die Bedeutung der Studie im Hinblick auf die bevorstehende erste Bohrkampagne: „Es ist ein weiterer Baustein der technischen Risikominderung, während wir die Bohrausrüstung für unsere erste Bohrkampagne zum Standort bringen." Die Bohrausrüstung für die erste Reverse-Circulation-Bohrkampagne wird derzeit mobilisiert.
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Zur AktienanalyseMit Blick auf die Marktlage äußerte sich der CEO optimistisch: „Angesichts der aktuellen Wolframpreise hätte die kleine modulare Anlage, die wir durch diese Konzeptstudie identifiziert haben, das Potenzial für herausragende Aktionärsrenditen." Der kurzfristige Fokus des Unternehmens liege weiterhin darauf, das primäre Wolframsystem mittels Bohrungen zu testen und eine Mineralressource zu definieren, um den Fortschritt in Richtung einer Scoping-Studie zu unterstützen.
Wolfram gilt als strategisch bedeutsames Metall, das unter anderem in der Rüstungsindustrie, im Werkzeugbau und in der Elektronikindustrie eingesetzt wird. Die USA beziehen einen Großteil ihres Wolframbedarfs aus Importen, weshalb heimische Projekte wie Linka besonderes Interesse auf sich ziehen. Die Konzeptstudie stellt für Viking Mines einen wichtigen Schritt dar, um das Projekt auf eine solide technische Basis zu stellen und Investoren eine klare Entwicklungsperspektive zu bieten.


