Vodafone steigert Umsatz trotz sinkendem Halbjahresgewinn
onzern bestätigt Dividende und strebt obere Prognosegrenze für das Geschäftsjahr an

Die Vodafone Group Plc hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang verzeichnet, obwohl der Umsatz gestiegen ist. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn sank in den sechs Monaten bis zum 30. September auf 829 Millionen Euro, nach 1,06 Milliarden Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich von 0,0397 auf 0,0336 Euro.
Gleichzeitig konnte der britische Telekommunikationskonzern seinen Umsatz steigern. Mit 19,61 Milliarden Euro lag dieser um rund 1,3 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert von 18,28 Milliarden Euro. Damit zeigt sich, dass die Geschäfte insbesondere in den europäischen Kernmärkten und in Afrika wieder an Dynamik gewinnen. Besonders positiv wirkte sich die Erholung des deutschen Marktes aus, wo Vodafone nach mehreren schwierigen Quartalen wieder auf Wachstumskurs ist.
Die Unternehmensführung erklärte eine unveränderte Zwischendividende von 0,0225 Euro je Aktie. Sie soll am 5. Februar 2026 an alle Aktionäre ausgeschüttet werden, die am 21. November 2025 im Aktienregister eingetragen sind. Darüber hinaus plant der Konzern eine progressive Dividendenpolitik. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 wird eine um 2,5 Prozent höhere Gesamtausschüttung im Vergleich zum Vorjahr erwartet.
Parallel dazu kündigte Vodafone an, dass die Zwischendividende künftig etwa der Hälfte der im Vorjahr gezahlten Dividende entsprechen wird. Diese Entscheidung spiegelt das Bestreben wider, die Kapitalstruktur zu stabilisieren und gleichzeitig Aktionären kontinuierliche Erträge zu sichern. Die Unternehmensleitung bestätigte zudem, dass man die obere Grenze der bisherigen Jahresprognose anpeile – sowohl beim Gewinn als auch beim freien Cashflow.
An der Börse reagierten Anleger positiv auf die Nachrichten. Der Kurs der Vodafone-Aktie legte am Dienstagvormittag um 4,24 Prozent zu und notierte zuletzt bei 92,69 Pence. Seit Jahresbeginn entspricht dies einem Plus von rund 35 Prozent. Analysten bleiben jedoch vorsichtig. JPMorgan stufte die Aktie weiterhin mit „Underweight“ ein und bestätigte ein Kursziel von 62 Pence.
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Zur AktienanalyseVodafone beschäftigt weltweit rund 88.000 Mitarbeiter und ist einer der größten Anbieter von Mobilfunk- und Festnetzdiensten. Das Unternehmen erwirtschaftet den größten Teil seiner Erlöse in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Afrika.


