VW baut größte Batteriefabrik in Kanada
Kanada wird VWs zweites Standbein für interne Batteriesparte

Volkswagen hat angekündigt, seine größte Batteriefabrik in Kanada zu bauen. Die Fabrik wird auf 150 Hektar gebaut und voraussichtlich ab 2027 betrieben. Die Anlage wird bis zu 3.000 Mitarbeiter beschäftigen und bis zu 90 Gigawattstunden Batteriekapazität pro Jahr produzieren - ausreichend für rund eine Million Elektrofahrzeuge. Der Bau der Fabrik wird vom kanadischen Staat mit Milliarden subventioniert.
Laut Volkswagen wird das Werk ein wichtiger Bestandteil seiner globalen Batteriestrategie sein und die Abhängigkeit von asiatischen Batterieherstellern verringern. VW plant, zusammen mit Partnern in Europa bis 2030 insgesamt sechs Batteriefabriken zu bauen, um die Produktion von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Die erste Fabrik wird noch in diesem Jahr in Schweden eröffnet, eine weitere in Salzgitter, Deutschland, im Jahr 2025.
Die kanadische Regierung hat sich für den Standort St. Thomas in der Nähe von Toronto und Detroit entschieden, da er Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften, etablierten Lieferketten und Forschungseinrichtungen bietet. Kanadas Industrieminister Francois-Philippe Champagne verteidigte die Entscheidung, das Projekt zu subventionieren, und betonte den wirtschaftlichen Nutzen, einen der größten Autobauer ins Land zu holen. Premierminister Justin Trudeau erwartet, dass das Werk weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern in der Region schafft.
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Zur AktienanalyseVolkswagen plant, fast 5 Milliarden Euro in das Werk zu investieren, und könnte langfristig mehr als 13 Milliarden kanadische Dollar an staatlichen Fördermitteln erhalten. Das Werk wird ein wichtiger Schritt für Volkswagen sein, um die Produktion von Elektrofahrzeugen und die Lieferung von Batterien für diese zu erhöhen. Durch den Bau von Fabriken in verschiedenen Regionen wird das Unternehmen in der Lage sein, seine Abhängigkeit von Batterieherstellern aus Asien zu verringern und sich für den zunehmenden globalen Wettbewerb in der Elektrofahrzeugbranche zu rüsten.


