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Waldorf Astoria New York: Chinesische Eigentümer planen Verkauf nach Milliarden-Renovierung

Das legendäre Luxushotel an der Park Avenue könnte für über eine Milliarde Dollar den Besitzer wechseln.

Waldorf Astoria New York: Chinesische Eigentümer planen Verkauf nach Milliarden-Renovierung

Die chinesische Dajia Insurance Group plant den Verkauf des ikonischen Waldorf Astoria Hotels in New York. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Das Luxushotel an der Park Avenue wurde erst im November nach einer achtjährigen Renovierung wiedereröffnet.

Die Umgestaltung des Hotels entwickelte sich zum finanziellen Desaster. Ursprünglich sollte die Renovierung deutlich schneller abgeschlossen sein, verzögerte sich jedoch um fünf Jahre. Die Kosten explodierten und überschritten das ursprüngliche Budget um mehr als eine Milliarde Dollar. Insgesamt investierte die chinesische Versicherungsgruppe rund 2 Milliarden Dollar in die Bauarbeiten.

Bei der Renovierung wurde das Hotel grundlegend umgebaut. Die Anzahl der Hotelzimmer wurde von ursprünglich 1.400 auf 375 reduziert. Zusätzlich entstanden 372 Luxus-Residenzen, die separat verkauft werden. Die angrenzenden Restaurants, Geschäfte und weiteren Annehmlichkeiten würden Teil eines möglichen Verkaufs sein.

Teuerster Hotelverkauf der Geschichte

Die Geschichte des Eigentümerwechsels begann 2014. Damals verkaufte Hilton Worldwide das Hotel für 1,95 Milliarden Dollar an die Anbang Insurance Group. Es war einer der teuersten Hotelverkäufe aller Zeiten. Mit den Renovierungskosten summiert sich die Gesamtsumme auf über 4 Milliarden Dollar.

Die chinesische Regierung übernahm später die Kontrolle über Anbang. Der CEO Wu Xiaohui wurde wegen Wirtschaftsverbrechen strafrechtlich verfolgt. Die staatliche Dajia Insurance Group wurde mit der Verwaltung der Vermögenswerte beauftragt. Bei einem Verkauf rechnet der Eigentümer nicht damit, alle Kosten zurückzuerhalten.

Kleiner Kreis potenzieller Käufer

Der erwartete Verkaufspreis liegt bei über einer Milliarde Dollar. Angesichts dieser Summe kommt nur ein kleiner Kreis potenzieller Käufer für das Flaggschiff der Luxusmarke Waldorf von Hilton infrage. Hilton selbst ist nicht Eigentümer, sondern verwaltet die Immobilie über einen 100-jährigen Managementvertrag.

Das Waldorf Astoria gilt als eines der legendärsten Hotels der Welt. Es diente als Kulisse für den Film "Weekend at the Waldorf" mit Ginger Rogers. Die Suite 2728, die 1.000 Dollar pro Woche kostete, war 1955 das Zuhause von Marilyn Monroe, nachdem sie Hollywood verlassen hatte. Hilton verwies bei Anfragen zum Verkauf an den Eigentümer Strategic Hotels & Resorts, der nicht für eine Stellungnahme zu erreichen war.

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