ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Wall Street startet verhalten in letzten Handelstag des Quartals

Die US-Börsen eröffnen nahezu unverändert – trotz eines der stärksten Quartale für Aktien seit Jahren.

Wall Street startet verhalten in letzten Handelstag des Quartals

Die Wall Street ist am Dienstag mit minimalen Veränderungen in den letzten Handelstag des zweiten Quartals gestartet. Anleger zeigten sich zurückhaltend, obwohl das Quartal insgesamt zu den stärksten für US-Aktien seit Jahren zählt. Der verhaltene Auftakt spiegelt die abwartende Haltung vieler Marktteilnehmer zum Quartalsabschluss wider.

Der Dow Jones Industrial Average verlor zur Eröffnung 14,6 Punkte oder 0,03 Prozent und notierte bei 52.168,18 Zählern. Der breite S&P 500 gab um 0,8 Punkte oder 0,01 Prozent auf 7.441,27 Punkte nach. Lediglich der technologielastige Nasdaq Composite legte leicht zu – um 4,3 Punkte oder 0,02 Prozent auf 25.824,474 Zähler.

Starkes Quartal geht zu Ende

Das zweite Quartal sowie das erste Halbjahr neigen sich damit dem Ende. Für Anleger war es ein bemerkenswerter Zeitraum: US-Aktien verzeichneten in diesem Quartal die größten Gewinne seit Jahren. Der ruhige letzte Handelstag steht damit im Kontrast zur insgesamt starken Quartalsperformance der wichtigsten Indizes.

Neben den Aktienmärkten stehen auch andere Anlageklassen im Fokus. Der japanische Yen steht trotz Interventionswarnungen unter Druck und fiel auf ein 40-Jahres-Tief gegenüber dem US-Dollar. Die anhaltende Dollar-Stärke belastet die japanische Währung erheblich.

Gold auf dem Weg zum größten Quartalsverlust seit 2013

Besonders auffällig ist die Entwicklung beim Gold. Das Edelmetall steuert auf den größten Quartalsverlust seit dem Jahr 2013 zu. Als Hauptgrund gelten anhaltende Zinssorgen, die Anleger dazu veranlassen, sich aus dem zinslosen Edelmetall zurückzuziehen.

Steigende Zinsen machen festverzinsliche Anlagen wie Anleihen im Vergleich zu Gold attraktiver, da Gold selbst keine laufenden Erträge abwirft. Dieser Zusammenhang erklärt, warum ein Umfeld erhöhter Zinsen traditionell als belastend für den Goldpreis gilt. Für deutsche Privatanleger, die Gold als Absicherung im Portfolio halten, ist diese Entwicklung besonders relevant.

Insgesamt zeigt der letzte Handelstag des Quartals ein ruhiges Bild an den US-Börsen. Die großen Indizes bewegen sich kaum vom Fleck, während Marktteilnehmer die Quartalsbilanz ziehen und sich auf das zweite Halbjahr vorbereiten.

Wall StreetDow JonesS&P 500NasdaqQuartalGold QuartalsverlustYen Tief

Disclaimer