ANZEIGEDie kleine Aktie ist aktuell gnadenlos unterbewertet. So profitieren deutsche Anleger…

Weißes Haus vermittelt im Streit um Stablecoin-Gesetzgebung zwischen Banken und Krypto-Branche

Trump-Administration lädt Führungskräfte beider Sektoren zu Krisengespräch ein, um Blockade bei wegweisendem Krypto-Gesetz zu lösen.

Weißes Haus vermittelt im Streit um Stablecoin-Gesetzgebung zwischen Banken und Krypto-Branche

Das Weiße Haus hat für Montag ein Krisentreffen mit Vertretern der Banken- und Kryptowährungsbranche einberufen, um eine Einigung bei einem wegweisenden Stablecoin-Gesetz zu erzielen. Wie Reuters unter Berufung auf drei Branchenquellen berichtet, organisiert der neu geschaffene Krypto-Rat des Weißen Hauses den Gipfel, um den festgefahrenen Gesetzgebungsprozess wieder in Gang zu bringen.

Im Zentrum des Konflikts steht die Frage, wie Krypto-Unternehmen Zinsen und andere Prämien auf Kundenbestände in Dollar-gebundenen Token ausschütten dürfen. Diese sogenannten Stablecoins sind digitale Währungen, die an den US-Dollar gekoppelt sind und eine zentrale Rolle im Krypto-Ökosystem spielen. Banken befürchten offenbar Wettbewerbsnachteile, wenn Krypto-Firmen attraktive Renditen auf diese Einlagen anbieten können.

Das Treffen unterstreicht die hohe Priorität, die Präsident Donald Trump der Krypto-Regulierung einräumt. Der Republikaner hatte im Wahlkampf massiv um Unterstützung aus der Krypto-Szene geworben und versprochen, die Akzeptanz digitaler Assets zu fördern. Die Einberufung des Gipfels zeigt nun, wie ernst es der Trump-Administration mit der Umsetzung dieser Wahlversprechen ist.

Blockchain-Verband begrüßt Initiative

An dem Treffen nehmen Führungskräfte mehrerer Handelsverbände teil. Summer Mersinger, CEO der Blockchain Association, bestätigte die Teilnahme ihrer Organisation. Der einflussreiche Verband vertritt Krypto-Schwergewichte wie Coinbase, Ripple und Kraken. In einer Stellungnahme erklärte Mersinger, die Gruppe sei stolz darauf, am Treffen teilzunehmen.

Die direkten Gespräche könnten einen Durchbruch in dem festgefahrenen Konflikt bringen. Beide Branchen haben sich in den vergangenen Wochen öffentlich bekämpft und jeweils um politischen Einfluss gerungen. Die Vermittlung durch das Weiße Haus könnte nun den Weg für einen Kompromiss ebnen, der beiden Seiten gerecht wird.

Für die Krypto-Industrie steht viel auf dem Spiel. Eine klare Regulierung von Stablecoins würde Rechtssicherheit schaffen und könnte den Weg für institutionelle Investoren ebnen. Gleichzeitig wollen Banken verhindern, dass Krypto-Firmen ohne vergleichbare Auflagen operieren können. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme.

StablecoinKrypto-RegulierungWeißes HausTrumpBlockchain Association

Disclaimer