West Red Lake Gold schließt Phase 1 der Madsen-Minensanierung ab
Das kanadische Goldminenunternehmen erreicht einen wichtigen Meilenstein bei der schrittweisen Reaktivierung der historischen Madsen-Mine in Ontario.

West Red Lake Gold Mines, notiert an der TSX-V, hat die erste von drei geplanten Sanierungsphasen für den Schacht der Madsen-Mine im Bergbaubezirk Red Lake in Ontario erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt ist ein zentrales Infrastrukturvorhaben des Unternehmens und soll die Materialumschlagkapazität erhöhen, die Bergbaueffizienz steigern und die Betriebskosten langfristig senken. Gleichzeitig sollen höhere Produktionsraten ermöglicht werden, während der Abbau in immer tiefere Ebenen der Mine vordringt.
Die abgeschlossene Phase 1 ermöglicht bereits eine Förderkapazität von 200 Tonnen pro Tag. Die folgenden Modernisierungsstufen sind auf deutlich höhere Durchsätze ausgelegt: Phase 2 soll eine Förderrate von 700 Tonnen pro Tag ermöglichen, Phase 3 schließlich bis zu 2.000 Tonnen pro Tag. Damit verfolgt West Red Lake Gold Mines einen klar gestaffelten Ansatz, der den Schacht schrittweise in Betrieb nimmt, während parallel weiter in die notwendige Infrastruktur investiert wird.
Großgeräte für Phase 2 bereits vor Ort
Das Unternehmen teilte mit, dass sich alle für die Schachtsanierung der Phase 2 erforderlichen Großgeräte bereits auf dem Gelände befinden und die Installation im Gange ist. Gemeinsam werden die Phasen 1 und 2 die Ebene 10 der Madsen-Mine in einer Tiefe von 500 Metern erschließen. Von dort aus kann Material aus den aktiven Bergbaukomplexen Austin und South Austin an die Oberfläche gefördert werden. Phase 3 soll den Materialtransport aus noch größeren Tiefen ermöglichen – potenziell bis zur Ebene 17.
Shane Williams, Präsident und CEO von West Red Lake Gold Mines, erläutert die strategische Bedeutung des Schachts: „Mit dem Vordringen des Abbaus in tiefere Ebenen wird der Schacht den Untertage-Lkw-Transport ergänzen, indem er eine zusätzliche Möglichkeit bietet, Erz und Abraum zu wesentlich geringeren Kosten an die Oberfläche zu befördern, während gleichzeitig die Transportwege verkürzt und die betriebliche Flexibilität verbessert werden." Williams betont zudem, dass der Schacht die Betriebseffizienz verbessern und im Laufe der Zeit zu niedrigeren Betriebskosten sowie niedrigeren All-in Sustaining Costs (AISC) beitragen soll – einem in der Goldminenindustrie zentralen Kostenkennwert.
Historische Bedeutung des Madsen-Schachts
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Zur AktienanalyseDer Madsen-Schacht blickt auf eine lange Geschichte zurück: Über rund fünf Jahrzehnte diente er als primäres Materialtransportsystem der Mine und bot Zugang zu Bergbaubetrieben bis in eine Tiefe von Ebene 26 – dem tiefsten Punkt des Schachts. Diese historische Infrastruktur wird nun modernisiert und schrittweise reaktiviert, um den langfristigen Wert der Madsen-Mine vollständig zu erschließen.
Der phasenweise Ansatz erlaubt es West Red Lake Gold Mines, den Betrieb kontrolliert hochzufahren, ohne die gesamte Investition auf einmal tätigen zu müssen. Für Anleger bedeutet dies eine planbare Entwicklung der Produktionskapazitäten bei gleichzeitig überschaubarem Investitionsrisiko. Die Madsen-Mine im Bergbaubezirk Red Lake gilt als eine der bedeutendsten Goldregionen Kanadas und zieht seit Jahrzehnten internationale Bergbauunternehmen an.


