White House Correspondents' Dinner: Trump kommt – Hollywood-Flair inklusive
Medienhäuser und Unternehmen von CNN bis Grindr veranstalten Partys, die bis zu 300.000 Dollar kosten können.

Das jährliche Abendessen der White House Correspondents' Association zählt zu den bekanntesten gesellschaftlichen Ereignissen in Washington, D.C. Prominente Journalisten, Politiker und Celebrities geben sich dabei traditionell die Klinke in die Hand. In diesem Jahr sorgt eine besondere Ankündigung für zusätzliche Aufmerksamkeit: Präsident Donald Trump wird erstmals als amtierender Präsident an der Veranstaltung teilnehmen.
Das Hauptereignis ist für Samstagabend geplant. Trumps Teilnahme verleiht dem Dinner eine politische Brisanz, die das ohnehin schon glamouröse Wochenende auf ein neues Niveau hebt. Für viele Beobachter ist es ein historischer Moment – kein amtierender US-Präsident hatte zuletzt so offen die Nähe zur Hauptstadtpresse gesucht.
Ein ganzes Wochenende voller Events
Rund um das eigentliche Dinner hat sich über die Jahre ein ganzes Ökosystem aus Nebenveranstaltungen entwickelt. Dutzende Medienhäuser und Unternehmen – von großen Nachrichtensendern wie CNN bis hin zu Apps wie Grindr – veranstalten eigene Partys und Empfänge. Diese Begleitevents können laut Berichten bis zu 300.000 Dollar kosten.
Das Wochenende hat sich dadurch zunehmend „ver-hollywoodisiert", wie Beobachter es beschreiben. Was einst als Branchentreff für Hauptstadtjournalisten begann, ist längst zu einem Spektakel geworden, das weit über die klassische Medienwelt hinausreicht. Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen nutzen die Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und sich in Szene zu setzen.
Für deutsche Leser lässt sich das Ereignis am ehesten mit einer Mischung aus dem Berliner Presseball und einem großen Medienempfang vergleichen – allerdings mit deutlich mehr Hollywood-Glamour und politischer Strahlkraft. Die Veranstaltung der White House Correspondents' Association hat eine lange Tradition und gilt als wichtiges Symbol für die Beziehung zwischen Presse und Politik in den USA.
Tradition mit neuem Glanz
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Zur AktienanalyseDie White House Correspondents' Association wurde 1914 gegründet und veranstaltet das jährliche Dinner seit Jahrzehnten. Es dient ursprünglich dazu, Stipendien für Journalismus-Studierende zu finanzieren und die Pressefreiheit zu würdigen. Im Laufe der Zeit hat sich das Event jedoch zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt des Washingtoner Kalenders entwickelt.
Die Kombination aus Trumps erstmaliger Teilnahme als amtierender Präsident und dem aufwendigen Rahmenprogramm zahlreicher Unternehmen macht die diesjährige Ausgabe zu einer besonders beachteten Veranstaltung. Beobachter und Medienvertreter weltweit richten ihren Blick auf Washington – und auf ein Wochenende, das Journalismus, Politik und Unterhaltung auf einzigartige Weise verbindet.

