Widerstand gegen UN-Nachhaltigkeitsziele wächst
Gruppe um Russland blockiert geplante Erklärungen, Sanktionen als Hauptkritikpunkt

Die Vereinten Nationen sind bestrebt, ihre Nachhaltigkeitsziele wieder in den Vordergrund zu rücken, stoßen dabei jedoch auf erheblichen Widerstand. Eine Gruppe von Ländern unter der Führung Russlands hat die Absicht angekündigt, mehrere geplante Erklärungen zu blockieren. Diese Ankündigung kam in einem Brief, der kurz vor dem Beginn des Gipfels zu den UN-Nachhaltigkeitszielen veröffentlicht wurde.
Die blockierten Erklärungen sollten die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bekräftigen, ein Thema, das UN-Generalsekretär António Guterres als "Quantensprung" zur Reaktivierung der Entwicklungsziele bezeichnet hat, die bisher stark hinter dem Zeitplan liegen. Zu den Ländern, die den Brief unterzeichnet haben, gehören neben Russland auch Staaten wie Belarus, Kuba, der Iran und Syrien.
Ein Hauptanliegen, das in dem Brief hervorgehoben wurde, sind die Sanktionen gegen diese Länder. Die betroffenen Staaten sind der Ansicht, dass diese Sanktionen ihre Entwicklung behindern. Darüber hinaus fühlen sie sich von der Weltgemeinschaft ignoriert, insbesondere bei Themen wie Pandemie-Vorsorge und Gesundheitsversorgung.
In diesem Zusammenhang wird Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Gipfel eine Rede halten. Es wird erwartet, dass auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dessen Land durch den Einmarsch Russlands direkt betroffen ist, eine bedeutende Rolle auf dem Gipfel spielen wird.
Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die im Jahr 2015 eingeführt wurden, hatten das ehrgeizige Ziel, globale Herausforderungen wie Bildung, Hunger und extreme Armut bis 2030 zu bewältigen. Aber verschiedene Krisen, von der Corona-Pandemie bis zum Ukraine-Krieg, haben diese Ziele deutlich zurückgeworfen.
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Zur AktienanalyseUN-Chef Guterres wird voraussichtlich Pläne zur Rettung dieser Ziele präsentieren, wobei der Schwerpunkt auf einer Reform der globalen Finanzstruktur liegt. Das Ziel ist es, ärmeren Ländern den Zugang zu günstigeren Krediten zu ermöglichen. Die Vereinten Nationen schlagen einen jährlichen SDG-Stimulus von mindestens 500 Milliarden US-Dollar vor, um dies zu erreichen.
Während dieser Debatten und Vorschläge riefen Zehntausende von Menschen in New York zu stärkeren Maßnahmen für den Klimaschutz auf. Die Demonstranten forderten eine schnellere Abkehr von fossilen Brennstoffen und kritisierten auch die aktuelle US-Regierung, die zwar Schritte in Richtung erneuerbare Energien unternimmt, aber auch neue Öl- und Gasbohrungen genehmigt hat.


