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Wirtschaftsministerium erhöht Mittel für E-Auto-Prämie

Antragszahlen steigen, Plug-in-Hybridfahrzeuge nicht mehr förderberechtigt – wichtige Änderungen im Überblick

Wirtschaftsministerium erhöht Mittel für E-Auto-Prämie

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) erhöht das Budget für den staatlichen Umweltbonus, der beim Kauf eines Elektroautos in Anspruch genommen werden kann. Für das Jahr 2023 werden die Mittel um mindestens 400 Millionen Euro aufgestockt, um Planbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Bereits Anfang Juli waren mehr als Zweidrittel des ursprünglichen Budgets aufgebraucht. Die zusätzlichen Mittel kommen aus dem laufenden Haushalt des Wirtschaftsministeriums durch Umschichtung aus Programmen mit niedrigeren Ausgaben als erwartet.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verzeichnete in letzter Zeit eine erhöhte Nachfrage nach dem Umweltbonus. Die Antragszahlen stiegen seit März 2023 von rund 29.000 auf über 47.000 im Juni an. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt Anträge für etwa 147.000 Fahrzeuge gestellt, wobei 48 Prozent von Privatpersonen kamen. Die gewerbliche Förderung endet am 1. September 2023, und ab diesem Zeitpunkt sind nur noch Privatpersonen berechtigt, einen Antrag auf den Umweltbonus zu stellen. Die Förderung für Plug-in-Hybridfahrzeuge wurde bereits Anfang dieses Jahres komplett eingestellt, und die Zuschüsse für den Kauf eines Elektrofahrzeugs wurden gekürzt.

Seit dem 1. Januar 2023 beträgt der Bundesanteil der Förderung für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro nur noch 4500 Euro statt bisher 6000 Euro. Für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 Euro und bis zu 65.000 Euro beträgt die Förderung statt 5000 Euro nur noch 3000 Euro. Elektrofahrzeuge über 65.000 Euro Kaufpreis erhalten weiterhin keine Förderung. Ab dem 1. Januar 2024 werden nur noch E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis bis zu 45.000 Euro gefördert, wobei der Hersteller die Hälfte der Förderung übernimmt.

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