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Woodside investiert in LNG-Anlage in den USA

Start für 2029 geplant – Kapazität von bis zu 27,6 Millionen Tonnen jährlich

 Woodside investiert in LNG-Anlage in den USA

Woodside Energy hat eine Investition in Höhe von 17,5 Milliarden US-Dollar für den Bau einer Anlage zur Verflüssigung von Erdgas (LNG) in Louisiana genehmigt. Es handelt sich um die erste finanzielle Freigabe für den Bau eines LNG-Terminals in den Vereinigten Staaten seit der Rückkehr von Präsident Donald Trump ins Amt, der eine Energie-Notlage ausgerufen und die Freisetzung amerikanischer Energieressourcen angekündigt hatte. Die neue Anlage ist Teil einer umfassenden Strategie, um die Position der USA als weltweit führender Exporteur von verflüssigtem Erdgas weiter auszubauen.

Das Projekt in Louisiana umfasst drei voneinander unabhängige Verarbeitungseinheiten, sogenannte „Trains“, mit einer Gesamtkapazität von 16,5 Millionen Tonnen LNG pro Jahr. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2029 vorgesehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Anlage um zwei weitere Verarbeitungseinheiten zu erweitern, wodurch sich die Gesamtkapazität auf 27,6 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen würde. Die nun angekündigten Investitionen liegen um 1,5 Milliarden US-Dollar über dem ursprünglich im Vorjahr genannten Betrag für die erste Projektphase.

Mit dem neuen US-Projekt plant Woodside, in den kommenden zehn Jahren etwa 24 Millionen Tonnen LNG pro Jahr aus seinem globalen Portfolio zu liefern. Damit würde das Unternehmen mehr als fünf Prozent der weltweiten LNG-Versorgung abdecken. Für die 2030er Jahre prognostiziert das Unternehmen einen jährlichen Netto-Cashflow von zwei Milliarden US-Dollar aus dem Projekt. Die interne Kapitalrendite wird mit 13 Prozent angegeben, die Amortisationsdauer mit sieben Jahren.

Ein Teil der Finanzierung erfolgt durch den Infrastrukturinvestor Stonepeak, der sich mit 5,7 Milliarden US-Dollar an den geplanten Ausgaben beteiligt. Der Großteil dieser Mittel soll in den ersten beiden Jahren der Bauphase verwendet werden. Woodside trägt laut eigenen Angaben einen Anteil von 11,8 Milliarden US-Dollar an den Baukosten. Die bestehenden Klimaziele von Woodside zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bleiben trotz der endgültigen Investitionsentscheidung unverändert.

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