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Woodside plant Teilverkauf am LNG-Projekt

Weitere 20–30 Prozent sollen zur Risikominimierung veräußert werden

 Woodside plant Teilverkauf am LNG-Projekt

Woodside Energy plant den Verkauf weiterer 20 bis 30 Prozent an seinem 17,5 Milliarden US-Dollar schweren LNG-Projekt in Louisiana. Das australische Unternehmen hatte vergangene Woche die endgültige Genehmigung für das Projekt erteilt. Seitdem sei das Interesse an Beteiligungen gestiegen, teilte der Konzern mit. Das Ziel sei es, durch die Veräußerung dieser Anteile eine Eigentumsquote von rund 50 Prozent zu erreichen.

Liz Westcott, Chief Operating Officer für Australien, erklärte auf der Macquarie Australia Conference, dass der geplante Teilverkauf über eine Holdinggesellschaft erfolgen solle, die das Projekt vollständig kontrolliert. Dieser Schritt sei Teil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zur Kapitaloptimierung. Das Unternehmen erwartet, dass es durch den Teilverkauf seine Investitionslast verringern und gleichzeitig weiterhin eine wesentliche Rolle im Projekt behalten kann.

Die finale Investitionsentscheidung für das LNG-Projekt in Louisiana fiel unter der Annahme, dass die derzeitige US-Regierung ihre fossilfreundliche Politik fortsetzt und die Nachfrage in Europa und Asien hoch bleibt. Unter diesen Bedingungen rechnet Woodside mit einer internen Rendite von 13 Prozent sowie einer Amortisationszeit von sieben Jahren. Der Beginn der Gasproduktion wird für das Jahr 2029 erwartet. In den 2030er Jahren soll das Projekt jährlich zwei Milliarden US-Dollar an Netto-Betriebserträgen generieren.

Bereits im Vorfeld hatte Woodside eine 40-prozentige Beteiligung an der Infrastrukturgesellschaft des Projekts an den Investor Stonepeak verkauft. Stonepeak wird im Gegenzug 5,7 Milliarden US-Dollar zu den erwarteten Gesamtkosten des Projekts beitragen. Analysten hatten einen weiteren Teilverkauf von Beteiligungen bereits prognostiziert. Ein solcher Schritt wird als wesentlich angesehen, um Risiken zu reduzieren und den Projektwert durch externe Investoren zu bestätigen.

Laut Westcott laufen Gespräche mit potenziellen Partnern weiter. Nach der Projektfreigabe sei das Interesse zusätzlicher Investoren deutlich gestiegen. Das Unternehmen wolle jedoch mit Bedacht vorgehen, um die passenden Partner auszuwählen, betonte sie. Gleichzeitig strebe man an, den Prozess zügig voranzubringen.

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