Bank of America erhöht CEO-Gehalt um 17 Prozent auf 41 Millionen Dollar
Brian Moynihan erhält deutliche Gehaltserhöhung nach starkem Geschäftsjahr mit Rekordergebnissen

Die Bank of America hat das Vergütungspaket ihres Vorstandsvorsitzenden Brian Moynihan für 2025 auf 41 Millionen Dollar angehoben. Das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus einer Börsenmitteilung vom Freitag hervorgeht. Der Aufsichtsrat begründete die Entscheidung mit der starken finanziellen Performance der zweitgrößten US-Bank.
Das Grundgehalt von Moynihan bleibt bei 1,5 Millionen Dollar ohne Barbonus. Den Großteil seiner Vergütung erhält der Manager in Form aktienbasierter Anreize im Wert von 39,5 Millionen Dollar. Diese setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, darunter Restricted Stock Units und leistungsbezogene Aktieneinheiten.
Die Gehaltserhöhung folgt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024. Der Nettogewinn der Bank of America stieg um 13 Prozent auf 30,5 Milliarden Dollar, während das verwässerte Ergebnis je Aktie um 19 Prozent auf 3,81 Dollar zulegte. Der Umsatz wuchs um 7 Prozent auf den Rekordwert von 113,1 Milliarden Dollar, getrieben durch ein starkes Nettozinsergebnis.
Operative Exzellenz und Effizienzsteigerung
Besonders bemerkenswert ist die verbesserte Effizienz der Bank. Die Effizienzquote sank um 147 Basispunkte auf 62 Prozent, während gleichzeitig ein operativer Leverage von etwa 250 Basispunkten erzielt wurde. Dies gelang durch diszipliniertes Kostenmanagement bei gleichzeitigen Investitionen in Personal, Technologie und Vertriebsnetze.
Die Bilanz der Bank zeigt sich robust mit einer Bilanzsumme von 3,4 Billionen Dollar. Das harte Kernkapital (CET1) beläuft sich auf 201 Milliarden Dollar, während die durchschnittlichen globalen Liquiditätsquellen 975 Milliarden Dollar erreichen. Das Kreditvolumen legte um 8 Prozent zu, die Einlagen wuchsen um 3 Prozent.
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Zur AktienanalyseAn der Börse spiegelt sich der Erfolg deutlich wider. Die Bank of America-Aktie legte 2025 bereits um 25 Prozent zu und erreichte ein neues Allzeithoch. Dies folgt auf einen Kursanstieg von 31 Prozent im Jahr 2024. Die Marktkapitalisierung erhöhte sich seit Jahresende 2024 um 19 Prozent, wodurch die Bank ihre Position als zweitgrößtes US-Geldhaus nach Marktwert festigte.
Die aktienbasierte Vergütung Moynihans ist an strenge Bedingungen geknüpft. 30 Prozent bestehen aus in bar abgegoltenen Restricted Stock Units mit einer Sperrfrist von 12 Monaten. Weitere 20 Prozent sind in Aktien abgegoltene Einheiten mit vierjähriger Sperrfrist. Die verbleibenden 50 Prozent sind leistungsbezogene Aktieneinheiten, die auf Basis der Finanzergebnisse 2026 bis 2028 neu verdient werden müssen. Bei außergewöhnlicher Performance kann die Auszahlung bis zu 150 Prozent betragen.


