Copper 360: Rietberg-Mine erreicht Halbzeit bei Erschließung
Der JSE-notierte Kupferproduzent Copper 360 meldet planmäßigen Fortschritt – Erzdurchstich auf der 300-Meter-Sohle für September erwartet.

Der an der Johannesburg Stock Exchange (JSE) notierte Kupferproduzent Copper 360 hat in seiner Rietberg-Mine in der südafrikanischen Provinz Northern Cape einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die unterirdische Erschließung hat die Hälfte des ursprünglichen Ziels von 544 Metern überschritten. Die Vortriebsraten verlaufen weiterhin planmäßig und im Einklang mit dem Minenplan.
Unterstützt wird der Fortschritt durch die Bergbauallianz des Unternehmens mit Cementation Africa, die am 1. Juli mit der Mobilisierung begann. Basierend auf den aktuellen Vortriebsraten erwartet Copper 360, innerhalb von 90 Tagen auf das Erz auf der 300-Meter-Sohle zu stoßen. Dieser sogenannte Erzdurchstich ist ein entscheidender Schritt für den weiteren Betrieb der Mine.
Strategischer Wendepunkt: Von taubem Gestein zum Erz
Mit dem Erzdurchstich wird der Zugang zu dem definierten Erzblock ermöglicht, der die Mühlen für den Bergbaubetrieb in Rietberg speisen soll. Dies markiert den Übergang des Betriebs von der Erschließung im tauben Gestein zur Erschließung im Erz und zum Aufbau der In-situ-Produktion. Für Anleger ist dies ein bedeutsamer Schritt, da erst ab diesem Punkt eine wirtschaftlich verwertbare Förderung beginnt.
Gordon Thompson, Interims-CEO von Copper 360, kommentierte den Fortschritt: „Das Erreichen der Halbzeitmarke im Zeitplan, wobei der Erzdurchstich für September angestrebt wird, demonstriert die Dynamik, die nun in Rietberg herrscht. Innerhalb weniger Wochen nach dem Erreichen des Erzkörpers erwarten wir, unsere modulare Flotationsanlage 2 (MFP2) voll auszulasten – der Punkt, an dem unsere Bergbau- und Verarbeitungsstrategie zusammenläuft."
Thompson ergänzte: „Die Abteufung zur 350-Meter-Sohle bedeutet, dass dies erst der Anfang der Produktionsgeschichte in Rietberg ist."
Produktionshochlauf und Kapazitätsauslastung
Der Hochlauf zur vollen Produktion soll bereits während der Phase der Erschließung im Erz beginnen. Das bei der Erschließung gewonnene Erz trägt dabei sofort zur Anlagenbeschickung bei. Die Rohförderung soll kurzfristig auf etwa 700 Tonnen pro Tag steigen – ausreichend, um die Verarbeitungskapazität der MFP2-Anlage nach deren jüngster Umstellung auf Parallelmahlung vollständig auszulasten.
Die Abstimmung des Produktionshochlaufs mit der erweiterten Kapazität der MFP2 gilt als wichtiger Meilenstein in der Unternehmensstrategie. Erstmals wird eine beständige, strukturierte Versorgung mit Hartgestein-Erz aus Rietberg die installierte Verarbeitungskapazität des Unternehmens voll ausschöpfen. Copper 360 erwartet dadurch verbesserte Gehalte, Ausbeuten und eine gesteigerte Kupferproduktion.
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Zur AktienanalyseGleichzeitig mit dem Produktionshochlauf auf der 300-Meter-Sohle plant das Unternehmen die Erschließung einer Förderrampe hinunter zur 350-Meter-Sohle. Diese Rampe soll zusätzliche Abbaufronten erschließen und die verfügbare Ortsbrustlänge weiter vergrößern. Damit schafft Copper 360 die operative Flexibilität, um die Produktion über den anfänglichen Hochlauf hinaus aufrechtzuerhalten und auszubauen – ein wichtiger Faktor für das längerfristige Produktionsprofil der Mine.
Aktie reagiert mit kräftigem Kursanstieg
Der Markt honorierte die Meldung unmittelbar: Der Aktienkurs von Copper 360 an der JSE stieg nach der Bekanntgabe am 21. Juli um mehr als 10 Prozent. Die Aktie erreichte einen Tageshöchststand von 43 Cent, verglichen mit dem Schlusskurs des Vortages von 39 Cent. Für Anleger, die den südafrikanischen Rohstoffsektor im Blick haben, unterstreicht diese Reaktion das Interesse des Marktes an konkreten Fortschritten im Erschließungsprozess.


