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Gold auf dem Weg zu 10.000 Dollar: Yardeni sieht Meltup

Yardeni Research prognostiziert einen spektakulären Anstieg des Goldpreises auf 10.000 Dollar bis Ende 2029. Getrieben wird die Rally durch geopolitische Spannungen und ein globales Wettrüsten.

Gold auf dem Weg zu 10.000 Dollar: Yardeni sieht Meltup

Das renommierte Marktforschungsunternehmen Yardeni Research hat seine bullische Goldprognose bekräftigt und erwartet einen Anstieg auf 6.000 Dollar bis Jahresende 2025 sowie 10.000 Dollar bis Ende 2029. Die aktuelle Rally bei Edelmetallen wird nach Einschätzung der Analysten durch einen breiteren "geopolitischen Risk-on-Trade" befeuert.

Geopolitische Spannungen als Preistreiber

Yardeni hatte bereits Anfang 2024 einen "Meltup" bei Gold vorhergesagt – eine Entwicklung, die sich nun auf das gesamte Spektrum der Edelmetalle, Basismetalle und Seltenen Erden ausgeweitet hat. "Dies geschieht, weil steigende geopolitische Spannungen ein militärisches Wettrüsten vorantreiben und Rüstungsunternehmen Metalle benötigen, um ihre Produktion zu steigern", erklärte das Unternehmen in einer aktuellen Mitteilung.

Militärausgaben steigen drastisch

Einen zusätzlichen Impuls erhielt der Metallmarkt durch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die amerikanischen Militärausgaben von 906 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf 1,5 Billionen Dollar im Jahr 2027 zu erhöhen. Trump begründete dies mit "turbulenten und gefährlichen" Zeiten. Diese Entwicklung folgt auf eine Reihe geopolitischer Initiativen, darunter US-Aktionen in Venezuela, Verhandlungen über Militärstützpunkte in Grönland und eine verstärkte Präsenz nahe dem Iran.

KI-Wettrüsten befeuert Nachfrage zusätzlich

Neben den militärischen Faktoren identifiziert Yardeni das geopolitische KI-Wettrüsten als weiteren wichtigen Preistreiber. Die damit verbundenen massiven Investitionsausgaben im Technologiesektor erhöhen die Nachfrage nach Metallen erheblich. Auch die Aktienkurse von Rüstungsunternehmen profitieren deutlich von dieser Entwicklung.

Breite Metallrally am Markt

Die Preissteigerungen beschränken sich nicht auf Gold allein. Zinn, Silber, Platin und Palladium haben in diesem Jahr alle besser abgeschnitten als der breitere S&P GSCI Commodity Spot Index. Exchange-Traded Funds für Basismetalle bilden die steigenden Preise für Industriemetalle präzise ab. Yardeni empfahl bereits im Dezember 2024 eine Übergewichtung von Schwellenländern und sieht die aktuelle Performance als Signal für weiter steigende Rohstoffpreise.

Langfristiger Ausblick bleibt optimistisch

Trotz der bereits deutlichen Kursgewinne hält Yardeni an seinem bullischen Ausblick fest. Das Unternehmen sieht den CRB Raw Industrials Spot Price Index als wichtigen Indikator und erwartet eine Fortsetzung des Aufwärtstrends bei Metallen. Für Anleger, die von dieser Entwicklung profitieren möchten, empfiehlt sich eine diversifizierte Positionierung über Edelmetalle, Minenaktien und entsprechende ETFs.

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