Google Maps hilft jetzt beim Aufspüren von Waldbränden
In Colorado und Nordkalifornien will das Unternehmen über die Google-Maps App Waldbrände finden.

Nordkalifornien und Colorado haben aufgrund der Waldbrände und Blitzstürme, die die beiden Bundesstaaten vor kurzem heimgesucht haben, eine neue Funktion bei Google ausgelöst. Google wird Echtzeit-Updates und -Informationen zu den Bränden bereitstellen, sobald die Suche in der Google Map-App und auf der Startseite abgeschlossen ist.
Diese Woche ereigneten sich mehr als 350 Waldbrände in ganz Nordkalifornien. Gouverneur Gavin Newsom rief den Ausnahmezustand aus, da 26 Städte eine sofortige Reaktion erforderten. Colorado wurde auch in Pine Gulch getroffen, das zu einem der größten Brände in der Geschichte des Bundesstaates geworden ist. Es wurden auch mehrere Evakuierungen durchgeführt. Da Experten eine Fortsetzung der Brände im August und September vorhersagen, ist Google damit beschäftigt, die Pilotanwendung auszurollen, die für die gesamten USA zur Verfügung stehen soll. Sie werden die Grenzen der Brände umreißen und über Straßensperren oder -schließungen informieren.
Das Unternehmen arbeitet mit der NOAA (National Oceanic Atmospheric Administration) zusammen, die Wetterdaten zur Verfügung stellt. Die NOAA verfügt über Satelliten, die zur Verfolgung von Wettermustern und zur Bereitstellung von Bildern in den gesamten USA eingesetzt werden. Das Programm zur Branderkennung wird alle 5 Minuten aktualisiert und liefert somit Echtzeit-Updates. Da dies bei schnellen Brandausbrüchen eine so lange Zeit sein kann, wird es bei sich langsam ausbreitenden Bränden definitiv hilfreich sein.
Die App liefert keine vorausschauenden Informationen, wie viele denken würden, aber sie ist in Zukunftsplänen, sobald sich die Funktionen entwickeln. Google steht auch vor einer weiteren Herausforderung, da sich die meisten Brandausbrüche in abgelegenen ländlichen Gebieten befinden. Die meisten dieser Gebiete verfügen nicht über einen zuverlässigen Mobilfunkdienst und haben möglicherweise Straßen, die auf den Karten zunächst nicht sichtbar sind. Es wird empfohlen, dass diese Personen Offline-Karten herunterladen.
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Zur AktienanalyseEine andere Route, die Google verwendet hat, ist die Zusammenarbeit mit den Staatsbeamten, um einige der Google-Mitarbeiter in der staatlichen Einsatzzentrale einzusetzen. Vor etwa einem Jahrzehnt fügte Google den Informationsdienst für Notfallmaßnahmen hinzu. Er verfügt über mehrere Funktionen wie die SOS-Warnungen. Diese technische Funktion wird nun zum Versenden von COVID-19-Alarmen verwendet.


