Griechenland: Verheerende Waldbrände bei Athen fordern zwei Todesopfer
Böige Meltemi-Winde mit bis zu 100 km/h fachen Flammen in Westattika an – zwei Feuerwehrleute sterben bei Hubschrauberkollision.

Griechenland ist das jüngste südeuropäische Land, das von verheerenden Waldbränden heimgesucht wird. Das Feuer brach westlich von Athen in der Region Westattika aus und wurde durch extrem böige, trockene Winde massiv verschlimmert. Zwei Feuerwehrleute kamen ums Leben, nachdem zwei Hubschrauber bei Löscharbeiten in der Region kollidierten.
Die Brände befeuert werden durch die sogenannten Meltemi-Winde – ein für Griechenland typisches Wetterphänomen, das das Land regelmäßig im Juli und August heimsucht. In einigen betroffenen Gebieten erreichten die Windgeschwindigkeiten laut mehreren Medienberichten zwischen 80 und 100 km/h. Solche Bedingungen machen die Brandbekämpfung aus der Luft besonders gefährlich und erschweren den Einsatz von Löschflugzeugen erheblich.
Tödliche Hubschrauberkollision bei Löscharbeiten
Bei dem Unglück am Sonntag kollidierten zwei Hubschrauber westlich von Athen während der Brandbekämpfung. Dabei kamen ein dänischer Pilot sowie ein Beamter der griechischen Feuerwehr ums Leben. Zwei weitere Feuerwehrleute, die sich im zweiten Hubschrauber befanden, überlebten nach einer Notlandung und wurden anschließend ins Krankenhaus eingeliefert.
Als die Winde am darauffolgenden Montag nachließen, konnten Löschflugzeuge wieder aufsteigen und die Bekämpfung der Flammen fortsetzen. Griechenland befindet sich damit bereits in der zweiten Woche intensiver, durch extreme Winde verbreiteter Waldbrände. Die Lage bleibt angespannt, während weitere Länder in Südeuropa gleichzeitig mit Hitzewellen kämpfen.
Südeuropa im Griff der Flammen
Griechenland steht mit dieser Katastrophe nicht allein. Bereits Ende Juli war ein gewaltiger Waldbrand in der französischen Region Bordeaux ausgebrochen, der sich in der Folge auf Teile Spaniens ausbreitete. Die Brände in Frankreich und Spanien haben in beiden Ländern Hunderttausende Acres Land verwüstet.
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Zur AktienanalyseDie Lage in Frankreich wurde von Behörden als „beispiellos" und „historisch" eingestuft. Sie erzwang die größte Evakuierung in der Geschichte des Landes. Die Ereignisse in Griechenland reihen sich damit in eine Serie extremer Brandereignisse ein, die Südeuropa in diesem Sommer in Atem halten.
Für deutsche Urlauber und Investoren, die Verbindungen zur Region haben, verdeutlichen die Ereignisse einmal mehr die wachsenden Risiken durch Extremwetterereignisse im Mittelmeerraum. Experten sehen in der Häufung solcher Katastrophen ein deutliches Zeichen des fortschreitenden Klimawandels, der Südeuropa besonders stark trifft und die Feuersaison verlängert sowie intensiviert.


