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Hollywoods Filmarbeitergewerkschaft erzielt vorläufige Einigung

International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE) wendet Streit ab

Hollywoods Filmarbeitergewerkschaft erzielt vorläufige Einigung

Eine Gewerkschaft, die rund 60.000 Beschäftigte hinter den Kulissen von Film und Fernsehen vertritt, hat am Samstag eine vorläufige Einigung mit den Produzenten erzielt und damit einen Streik abgewendet, der in Hollywood zu weitreichenden Störungen geführt hätte, so die Verhandlungsführer.

Die International Alliance of Theatrical Stage Employees (IATSE), der unter anderem Kameraleute, Maskenbildner und Tontechniker angehören, teilte mit, dass sich die Unterhändler auf einen neuen Dreijahresvertrag geeinigt haben.

"Dies ist ein Hollywood-Ende", sagte Matthew Loeb, Präsident der Gewerkschaft, in einer per E-Mail versandten Erklärung. "Unsere Mitglieder sind standhaft geblieben. Sie sind zäh und geeint."

Die Produktionsausfälle aufgrund der COVID-19-Pandemie hatten einen Produktionsstau verursacht, der dazu führte, dass die Crews bis zu 14 Stunden am Tag arbeiteten, um das Programm an Streaming-Dienste zu liefern.

Die Gewerkschaft hatte damit gedroht, ab Montag zu streiken, wenn sie keine Einigung mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers (AMPTP) erzielen kann.

Ein Streik hätte die Film- und Fernsehproduktion in den Vereinigten Staaten zum Erliegen gebracht und wäre die größte Arbeitsniederlegung seit dem Streik der Hollywood-Drehbuchautoren 2007-2008 gewesen. Davon wären zahlreiche Medienunternehmen betroffen gewesen, darunter Netflix Inc (NASDAQ:NFLX), Walt Disney (NYSE:DIS) Co und Comcast Corp (NASDAQ:CMCSA).

Die IATSE strebte eine Verkürzung der Arbeitszeit und eine Anhebung der Löhne für Mitglieder an, die an Shows für Streaming-Plattformen arbeiten, für die vor zehn Jahren, als Online-Video noch in den Kinderschuhen steckte, niedrigere Tarife festgelegt wurden.

In der Erklärung der IATSE heißt es, dass der vorgeschlagene Vertrag diese Themen aufgreift, einschließlich Ruhezeiten, Essenspausen, eines existenzsichernden Lohns für die Beschäftigten am unteren Ende der Lohnskala und erheblicher Erhöhungen der von den neuen Medienunternehmen zu zahlenden Vergütung.

Der neue Tarifvertrag muss noch von den IATSE-Mitgliedern genehmigt werden.

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