Hugo Boss senkt Erwartungen für das Gesamtjahr
Schwächere Nachfrage in China und Großbritannien belastet den Modekonzern

Der deutsche Modekonzern Hugo Boss hat mitgeteilt, dass Umsatz und operatives Ergebnis im laufenden Jahr voraussichtlich am unteren Ende der Prognosespanne liegen werden. Im dritten Quartal verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten und meldete einen Umsatzrückgang um 4 Prozent auf 989 Millionen Euro. Der schwächere US-Dollar habe die Ergebnisse zusätzlich belastet. Analysten hatten laut einer unternehmenseigenen Umfrage mit 1,01 Milliarden Euro gerechnet.
Bereinigt um Wechselkurseffekte gingen die Umsätze um 1 Prozent zurück. Besonders die schwächere Nachfrage in den wichtigen Märkten China und Großbritannien drückte auf die Ergebnisse. Diese Entwicklung konnte auch eine positive Umsatzentwicklung in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten nicht ausgleichen.
Hugo Boss bestätigte seine Jahresprognose, erwartet aber nun, dass sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis (EBIT) am unteren Ende der Zielbereiche liegen werden. Der Konzern hatte für das Gesamtjahr Erlöse zwischen 4,2 und 4,4 Milliarden Euro sowie ein EBIT zwischen 380 und 440 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Als Gründe nannte das Unternehmen eine anhaltend hohe makroökonomische Unsicherheit sowie negative Währungseffekte.
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Zur AktienanalyseTrotz der herausfordernden Rahmenbedingungen setzt Hugo Boss auf die Stärke seiner Marken Boss und Hugo, die in den vergangenen Jahren erfolgreich modernisiert wurden. Das Unternehmen betont, dass es weiter an seiner Markenstrategie und an Maßnahmen zur Effizienzsteigerung festhalten werde. Der Fokus liege auf der Stärkung des Online-Geschäfts und der weiteren Optimierung des internationalen Filialnetzes, um langfristig profitables Wachstum zu sichern.


