Japanische Aktien schwächer: Nikkei 225 verliert 0,12 Prozent
Verluste in den Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation belasteten am Dienstag die Tokioter Börse spürbar.

Die japanischen Aktienmärkte schlossen am Dienstag im Minus. Der Nikkei 225 verzeichnete zum Handelsschluss in Tokio einen Rückgang von 0,12 Prozent. Besonders die Sektoren Papier & Zellstoff, Transport sowie Kommunikation standen unter Druck und belasteten den Leitindex.
Trotz des negativen Gesamtergebnisses überwogen an der Tokioter Börse die Gewinner die Verlierer deutlich: 2.303 Aktien schlossen im Plus, 1.265 im Minus, während 202 Titel unverändert aus dem Handel gingen. Dies zeigt, dass die Verluste des Index vor allem auf einzelne schwache Schwergewichte zurückzuführen waren.
Stärkste Gewinner im Nikkei 225
Zu den besten Werten des Tages zählte Konami Corp. (TYO: 9766), die um beeindruckende 9,18 Prozent oder 1.720 Punkte auf 20.455 Punkte kletterte. BayCurrent Consulting Inc (TYO: 6532) legte ebenfalls stark zu und gewann 8,24 Prozent oder 438 Punkte, womit die Aktie bei 5.756 Punkten schloss. Archion Corp (TYO: 543A) rundete die Gewinnerliste mit einem Plus von 8,19 Prozent oder 29 Punkten auf 383 Punkte ab.
Größte Verlierer unter Druck
Auf der Verliererseite fiel Fujikura Ltd. (TYO: 5803) mit einem Minus von 16,95 Prozent oder 958 Punkten auf 4.695 Punkte besonders stark auf. Das Unternehmen aus dem Bereich Kabel und Elektrotechnik verzeichnete damit den größten prozentualen Tagesverlust im Index. Furukawa Electric Co., Ltd. (TYO: 5801) büßte 8,37 Prozent oder 4.590 Punkte ein und schloss bei 50.250 Punkten, während DOWA Holdings Co., Ltd. (TYO: 5714) um 6,79 Prozent oder 755 Punkte auf 10.370 Punkte nachgab.
Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, stieg um 3,64 Prozent auf 30,79 Punkte. Ein erhöhter Volatilitätswert signalisiert, dass Marktteilnehmer mit stärkeren Kursschwankungen rechnen – ein Hinweis auf die anhaltende Unsicherheit an den japanischen Märkten.
Rohstoffe und Währungen im Überblick
Lesen Sie alles zur aktuellen Aktie der Stunde
Erfahren Sie, worum es geht und warum sich ein genauer Blick jetzt lohnt.
Zur AktienanalyseAuch an den Rohstoffmärkten gab es Bewegung: Rohöl zur Lieferung im Juli sank um 0,53 Prozent oder 0,55 US-Dollar auf 103,83 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Juli fiel noch deutlicher um 1,33 Prozent oder 1,49 US-Dollar auf 110,61 US-Dollar pro Barrel. Der Gold-Future für Juni gab um 0,20 Prozent oder 9,30 nach und wurde bei 4.548,70 US-Dollar pro Feinunze gehandelt.
Im Devisenmarkt legte der USD/JPY um 0,20 Prozent auf 159,09 zu, was eine weitere Abschwächung des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar bedeutet. EUR/JPY stieg marginal um 0,01 Prozent auf 185,13. Der US-Dollar-Index-Future notierte derweil 0,04 Prozent tiefer bei 99,07 Punkten.


