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Jefferies-Aktie springt 9 Prozent: Sumitomo Mitsui plant Übernahme

Japans zweitgrößte Bank bereitet offenbar ein Übernahmeangebot für die US-Investmentbank Jefferies Financial Group vor.

Jefferies-Aktie springt 9 Prozent: Sumitomo Mitsui plant Übernahme

Die Aktie der Jefferies Financial Group hat im vorbörslichen Handel in New York um 9,2 Prozent auf 43,20 US-Dollar zugelegt. Auslöser ist ein Bericht der Financial Times, wonach die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) ein Übernahmeangebot für die amerikanische Investmentbank vorbereitet. Der Kurssprung verdeutlicht, wie stark der Markt auf derartige Übernahmespekulationen reagiert.

Laut Financial Times wartet Japans zweitgrößtes Kreditinstitut auf eine günstige Gelegenheit beim Aktienkurs von Jefferies, bevor es aktiv wird. Die SMFG ist über ihre Tochtergesellschaft Sumitomo Mitsui Banking Corp. bereits mit einer Beteiligung von 4,48 Prozent an Jefferies engagiert – das belegen Daten des Finanzdienstleisters LSEG. Eine bestehende Beteiligung ist bei Übernahmen häufig der erste Schritt hin zu einer vollständigen Akquisition.

Strategische Expansion japanischer Banken in den USA

Japanische Großbanken drängen seit Jahren verstärkt in den amerikanischen Investmentbanking-Markt. Die Übernahme von Jefferies würde SMFG den direkten Zugang zu einem etablierten US-Investmenthaus mit breitem Kapitalmarktgeschäft verschaffen. Jefferies gilt als einer der bedeutendsten unabhängigen Akteure im amerikanischen Wertpapierhandel und Beratungsgeschäft.

Für deutsche Anleger ist die Entwicklung aus zwei Gründen relevant: Erstens zeigt sie den anhaltenden Konsolidierungsdruck im globalen Investmentbanking. Zweitens könnten ähnliche Übernahmebewegungen auch europäische Finanzinstitute betreffen, da asiatische Banken ihre internationale Präsenz systematisch ausbauen. Eine offizielle Bestätigung von SMFG oder Jefferies steht bislang noch aus.

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