KI-Verkaufswelle reißt DAX unter 25.000 Punkte
Der südkoreanische Leitindex Kospi brach um zehn Prozent ein, in Tokio verlor der Nikkei drei Prozent – und die Schockwellen dieser globalen KI-Verkaufswelle rollten am Donnerstag bis nach Frankfurt. Der DAX schloss bei 24.893 Punkten, ein Minus von rund einem Prozent gegenüber dem Vortagesschluss von 25.139 Punkten. Damit rutschte der deutsche Leitindex wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten.
Auslöser der Turbulenzen war vor allem der Kurseinbruch der SpaceX-Aktie in New York. Das Papier des Weltraum- und KI-Konzerns von Elon Musk verlor rund 16 Prozent, nachdem das Unternehmen seine erste Anleiheemission angekündigt hatte. Experten werten diesen Schritt als Startschuss für eine massive Kreditaufnahme zur Finanzierung der KI-Ambitionen des Konzerns. Damit rückt die Frage in den Vordergrund, wie teuer die Finanzierung im aktuellen Zinsumfeld werden könnte. Im frühen US-Handel erholte sich die SpaceX-Aktie leicht, was auch die Stimmung in Frankfurt etwas aufhellte.
Noch beim Börsengang am 12. Juni hatte SpaceX für Euphorie gesorgt und zeitweise den Status des viertwertvollsten Unternehmens der Welt erreicht. Nach dem jüngsten Kursrutsch ist das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von noch etwa 2,2 Billionen Dollar auf Rang sieben zurückgefallen und notiert nahezu wieder auf dem Ausgabepreis. „SpaceX dürfte für viele Privatanleger ein Indikator dafür sein, wie hoch das Kurspotenzial im KI-Sektor noch ist. Da die Aktie nun fast wieder dort angelangt ist, wo sie beim Börsengang in den Handel gestartet ist, sehen die Anleger auch für den gesamten Sektor rot
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