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Lufthansa: Tarifeinigung mit Bodenpersonal trotz explodierender Kerosinkosten

Der Konzern erzielt einen Lohnkompromiss mit ver.di, kämpft aber gleichzeitig mit massiv gestiegenen Treibstoffpreisen.

Lufthansa: Tarifeinigung mit Bodenpersonal trotz explodierender Kerosinkosten

Die Lufthansa-Gruppe steht vor einer schwierigen Gemengelage: Einerseits konnte der Konzern einen drohenden Arbeitskampf beim Bodenpersonal abwenden, andererseits belasten explodierende Kerosinpreise infolge des Iran-Krieges die Bilanz erheblich. Beide Entwicklungen zwingen das Unternehmen zu strategischen Anpassungen bei Preisen und Kapazitäten.

Nach intensiven Verhandlungen einigten sich Lufthansa und die Gewerkschaft ver.di auf einen Tarifabschluss für rund 20.000 Bodenbeschäftigte. Die Vereinbarung sieht eine Gehaltssteigerung von insgesamt 4,6 Prozent vor, aufgeteilt in zwei Stufen. Bei Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo gilt rückwirkend zum 1. Januar eine Erhöhung von 2,2 Prozent, gefolgt von weiteren 2,4 Prozent ab dem 1. März 2027.

Bei der Lufthansa AG selbst wurde die erste Erhöhungsstufe aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage um ein Jahr verschoben. Der Tarifvertrag läuft 26 Monate bis Ende Februar 2028. Personalvorstand Michael Niggemann betonte, dass die lange Laufzeit „Planungssicherheit in Zeiten geopolitischer Krisen

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