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Ölpreise stabil mit Aussicht auf Gewinne

Wirtschaftsstimuli in China und US-Zinspolitik stützen die Marktentwicklung

Ölpreise stabil mit Aussicht auf Gewinne

Ölpreise zeigen Stabilität und stehen vor wöchentlichen Gewinnen, nachdem sie in der vorherigen Sitzung auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten gestiegen sind. Die Preise wurden von der Erwartung gestützt, dass wirtschaftliche Stimuli in China sowie niedrigere Zinsen in den USA die Nachfrage stärken könnten. Brent-Rohöl-Futures notierten am Freitagmorgen um 7 Cent niedriger bei 75,86 USD pro Barrel, nachdem sie am Vortag das höchste Niveau seit dem 25. Oktober erreicht hatten. West Texas Intermediate (WTI) fiel um 6 Cent auf 73,07 USD und verzeichnete am Donnerstag den höchsten Schlusskurs seit dem 14. Oktober.

Brent steuert auf einen wöchentlichen Gewinn von 2,2 % zu, während WTI mit einem Anstieg von 3,5 % ein solides Wachstum zeigt. Die fragile wirtschaftliche Situation in China befeuert Hoffnungen auf Maßnahmen der Regierung zur Ankurbelung des Wachstums in dem weltweit größten Ölimportland. Analysten erwarten, dass Chinas wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2025 eine entscheidende Rolle spielen wird, mit der Aussicht auf erhöhte staatliche Ausgaben und eine stärkere Ölnachfrage. Ein überraschender Schritt zur einmaligen Anhebung der Gehälter von Regierungsangestellten könnte bis zu 20 Milliarden USD in die Wirtschaft des Landes fließen lassen.

Parallel dazu richten Investoren ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve, die das Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage unterstützen könnten. Niedrigere Zinssätze senken die Finanzierungskosten und fördern den Konsum, was potenziell zu einem Anstieg der Ölpreise führen könnte. Die Rohölbestände in den USA, dem weltweit größten Ölverbraucher, gingen in der vergangenen Woche um 1,2 Millionen Barrel auf 415,6 Millionen Barrel zurück, ein Rückgang, der jedoch hinter den Erwartungen von 2,8 Millionen Barrel lag. Gleichzeitig stiegen die Benzin- und Destillatbestände, da die Raffinerien ihre Produktion erhöhten, obwohl die Kraftstoffnachfrage auf ein Zwei-Jahres-Tief fiel.

Auch Wetterprognosen und mögliche Kälteeinbrüche in den USA und Europa stehen im Fokus, da ein höherer Heizbedarf die Nachfrage nach Diesel ankurbeln könnte. In diesem Zusammenhang behalten Händler die Entwicklungen auf den Energiemärkten genau im Auge, da kurzfristige wetterbedingte Schwankungen zusätzliche Preisimpulse geben könnten.

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