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Qantas-CEO: Nachfrageschwäche auf US-Strecken nur vorübergehend

Vanessa Hudson zeigt sich optimistisch – stärkerer Australischer Dollar soll Erholung im zweiten Halbjahr antreiben.

Qantas-CEO: Nachfrageschwäche auf US-Strecken nur vorübergehend

Qantas-Chefin Vanessa Hudson hat die aktuelle Nachfrageschwäche auf den Nordamerika-Strecken der australischen Fluggesellschaft als kurzfristiges Phänomen eingestuft. In einer Analystenkonferenz anlässlich der jüngsten Geschäftszahlen betonte die CEO, dass sie eine deutliche Verbesserung für das zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres erwartet.

Als wesentlichen Treiber für die erhoffte Erholung nennt Hudson die Aufwertung des Australischen Dollars. Die Währung notiert aktuell über der Marke von 70 US-Cent, was australischen Reisenden Transatlantikflüge in die USA günstiger macht und die Nachfrage ankurbeln dürfte.

Geschäftsjahr endet am 30. Juni

Qantas plant das laufende Geschäftsjahr zum 30. Juni abzuschließen. Hudson rechnet damit, dass die verbesserten Wechselkursbedingungen in der zweiten Jahreshälfte spürbar auf die Buchungszahlen durchschlagen werden. Für Anleger und Analysten ist die Entwicklung auf den lukrativen Langstreckenrouten nach Nordamerika ein wichtiger Indikator für die Profitabilität der Airline.

Der Hintergrund: Australische Fluggesellschaften sind bei Langstreckenverbindungen in die USA stark von der Kaufkraft ihrer heimischen Passagiere abhängig. Ein schwacher Australischer Dollar verteuert Reisen in Dollar-Destinationen erheblich und dämpft die Nachfrage. Die jüngste Währungsstärke könnte diesen Effekt nun umkehren.

Qantas gehört zu den wenigen Fluggesellschaften weltweit, die Direktverbindungen zwischen Australien und den USA anbieten. Die Strecken zählen mit zu den längsten Nonstop-Flügen der Welt und sind entsprechend margenrelevant für den Konzern.

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