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QIMC meldet Rekord-Wasserstoff von 23,5% in nur 300 Metern Tiefe

Quebec Innovative Materials Corp. erzielt Rekordwert bei natürlichem Wasserstoff – bereits in flacher Tiefe und mit Hinweisen auf freies Gas.

QIMC meldet Rekord-Wasserstoff von 23,5% in nur 300 Metern Tiefe

Quebec Innovative Materials Corp. (CSE: QIMC, OTC: QIMCF, FSE: 7FJ) hat einen bedeutenden Meilenstein in der Erkundung natürlichen Wasserstoffs erreicht. Das Unternehmen meldet eine Rekordkonzentration von 23,5% H₂ aus den ersten 300 Metern des laufenden Diamantbohrlochs DDH-26-05 auf seinem Bennett Hill Natural Hydrogen Projekt in Nova Scotia, Kanada. Besonders bemerkenswert: Der bisherige Unternehmensrekord von 24,3% H₂ wurde erst in 707 Metern Tiefe im Bohrloch DDH-26-04 erreicht – DDH-26-05 kommt diesem Wert also in weniger als einem Viertel der Tiefe nahe.

Die Ergebnisse stammen aus 192 gültigen Messungen über 91 beprobte Tiefen, erhoben in nominalen 3-Meter-Intervallen zwischen 32 und 305 Metern. Die Daten definieren einen rund 54 Meter langen Korridor mit anhaltenden Wasserstoffkonzentrationen im Prozentbereich zwischen 143 und 197 Metern Tiefe. Dieser Korridor gipfelt im Rekordwert von 23,5% H₂ bei 170 Metern. Insgesamt lagen rund 74 Prozent aller Messwerte über einem Prozent Wasserstoff, während Methan durchgehend bei null lag.

Freies Gas in 164 Metern – ein entscheidender Befund

In etwa 164 Metern Tiefe durchquerte DDH-26-05 eine Schlammschicht innerhalb eines kompetenten Schluffsteinpakets. Dabei registrierten die an der Anlage montierten Gasüberwachungsgeräte erhöhte Wasserstoffkonzentrationen in der Umgebungsluft – ein Befund, den QIMC als freien Gasfluss aus der Formation in das Bohrloch interpretiert. Unmittelbar dahinter, bei 167 Metern, traf der Bohrer auf einen offenen Hohlraum mit vollständigem Verlust des Wasserrücklaufs. Weitere Hohlräume wurden bei 257 und 296 Metern angetroffen.

Die geochemische Bedeutung dieser Struktur wird durch die flankierenden Spitzenwerte unterstrichen: 20,8% H₂ bei 158 Metern und 23,5% H₂ bei 170 Metern liegen direkt ober- und unterhalb des Schnittpunkts mit dem freien Gas. Dies definiert eine gasführende strukturelle Zone im Zentrum des rund 54 Meter langen Wasserstoffkorridors. Die Lieferbarkeit von freiem Gas ist laut Unternehmen eine der zentralen Annahmen des Pilotproduktionsmodells, das seit Juli 2026 evaluiert wird – DDH-26-05 liefert nun den ersten direkten Bohrbeleg dafür.

„DDH-26-05 hat die zwei Dinge geliefert, die jeder Entwickler von natürlichem Wasserstoff sehen möchte: Konzentrationen und freies Gas – und das bereits in den ersten 300 Metern", erklärte John Karagiannidis, Präsident und CEO von QIMC. „In 164 Metern Tiefe geschah etwas Bemerkenswertes – das System kam zu uns. Freies Gas strömte in das Bohrloch, unsere Analysegeräte registrierten Wasserstoff in der Umgebungsluft, und die stärksten Messwerte des Bohrlochs umschließen diese Struktur auf beiden Seiten."

Geologisches Modell bestätigt sich auf ganzer Linie

Die Protokollierung von DDH-26-05 – angesetzt mit einem Azimut von 155° und einem Einfallen von -70°, NQ-Kern, 100% Kernausbeute im gemeldeten Intervall – bestätigt die durch das unternehmenseigene R2G2™-Explorationsmodell vorhergesagte strukturelle Architektur. Das Bohrloch durchteufelte vier geologisch bedeutsame Zonen:

35,0–143,5 m

: Graphitische Verwerfungsbrekzie (über 108 Meter dick) mit konsistenten Wasserstoffwerten von 1–4,2% H₂ – interpretiert als primärer Migrationspfad für Wasserstoff

143,5–175,2 m

: Kompetenter Schluffstein mit freiem Gaseintritt und Spitzenwerten von 20,8% und 23,5% H₂ – potenzielle Fallenstruktur

176,0–251,8 m

: Granitisierter Schluffstein, syenitische Intrusionen und graphitische Brekzien mit anhaltenden Werten bis 17,6% H₂

251,8–300+ m

: Grüner Schluffstein mit einer zweiten zweistelligen Wasserstoffzone (13,9% H₂ bei 263 m)

Diese Abfolge stützt die Interpretation eines robusten, strukturell kontrollierten natürlichen Wasserstoffsystems bei Bennett Hill. Das Bohrloch bleibt in der Tiefe weiterhin offen, die Arbeiten gehen über die ersten 300 Meter hinaus.

Bedeutung für den Weg zur Pilotproduktion

DDH-26-05 übertrifft das vorherige Bohrloch des Unternehmens bei Bennett Hill im vergleichbaren oberen Intervall hinsichtlich Wasserstoffkonzentrationen, Wasserstofffrequenz, strukturellen Beobachtungen und geologischer Kontinuität. Für QIMC ist das besonders relevant, weil flacher gelegene, hochkonzentrierte Wasserstoffvorkommen durch einfachere und kostengünstigere Bohrungen erschlossen werden können – eine Grundvoraussetzung für den angestrebten Übergang zur Pilotproduktion.

Karagiannidis betonte: „Flacher, sauberer und hochkonzentrierter Wasserstoff ist genau das, was unser Modell für den Pilotproduktionspfad vorsieht. Bennett Hill sieht weiterhin genau nach dem aus, wofür wir es halten: der Grundstein eines sauberen Wasserstoffsystems von distriktweitem Ausmaß." Das Unternehmen sieht in den aktuellen Ergebnissen eine wichtige Bestätigung auf dem Weg von der Exploration hin zur kommerziellen Erschließung natürlichen Wasserstoffs in Kanada.

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