Rheinmetall-Aktie bricht 20% ein – DAX unter Druck

Der ifo-Geschäftsklimaindex sendete am Mittwoch ein positives Signal: Der wichtigste deutsche Frühindikator stieg im Juni auf 85,6 Punkte, nach 85,0 Zählern im Mai – der zweite Anstieg in Folge. Doch trotz dieser ermutigenden Konjunkturdaten konnte der DAX nicht zulegen und verlor 0,6 Prozent auf 24.740 Punkte.
Der Grund für die gedrückte Stimmung liegt vor allem im Technologiesektor. Künstliche Intelligenz (KI) ist längst zum entscheidenden Kurstreiber – oder Kursbremser – an den Börsen geworden. An diesem Mittwoch überwogen die Bedenken. Investoren warteten mit Spannung auf die Quartalsergebnisse des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser für die gesamte Halbleiterbranche gelten. Diese wurden allerdings erst nach dem Börsenschluss in den USA veröffentlicht.
Marktexperte Timo Emden von Emden Research brachte die Stimmungslage auf den Punkt: „Zu groß sind die Fragezeichen rund um den weiteren Zinskurs der Notenbanken und die teils ambitionierten Bewertungen im KI-Sektor.
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