Steuerfahndung erhält Buchungsdaten von 56.000 Airbnb-Anbietern
Bereits im Jahr 2020 konnte Hamburg gerichtlich die Herausgabe der Daten durchsetzen

Die Hamburger Steuerfahndung hat Buchungsdaten von über 56.000 Anbietern auf einer internationalen Vermittlungsplattform für Ferienunterkünfte abgefragt. Dabei geht es um einen Gesamtumsatz von über einer Milliarde Euro. Die gesammelten Daten werden nun an die zuständigen Steuerverwaltungen der Bundesländer weitergeleitet.
Bereits im Jahr 2020 konnte Hamburg gerichtlich die Herausgabe der Daten durchsetzen. Die Auswertung der Umsätze von 8.000 deutschen Anbietern führte bundesweit zu zusätzlichen Steuereinnahmen von vier Millionen Euro. Allein für Hamburg beliefen sich die Nachforderungen auf 706.000 Euro Einkommenssteuer, Umsatzsteuer und Kultur- und Tourismustaxe.
Die Steuerfahndung setzt konsequent darauf, unversteuerte Vermietungseinkünfte aufzudecken. Für Vermieterinnen und Vermieter, die Steuern hinterziehen, steigt das Risiko, entdeckt zu werden. Die Steuerschätzung für Hamburg zeigt rückläufige Steuereinnahmen für die kommenden Jahre, was zu finanziellen Herausforderungen führen wird.
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Zur AktienanalyseDiese Maßnahme der Steuerfahndung zielt darauf ab, die Steuerehrlichkeit bei der Untervermietung von Wohnungen über Plattformen wie Airbnb zu gewährleisten. Es wird erwartet, dass sie dazu beitragen wird, weitere unversteuerte Einnahmen aufzudecken und somit die Steuereinnahmen zu erhöhen.


